Gymnastik


Der Begriff „Gymnastik“ stammt aus dem Griechischen und beschreibt die Kunst der Leibesübungen – die die alten Griechen vorzugsweise nackt betrieben. Wer Gymnastik betreibt, stärkt seinen Körper und hält ihn durch festgelegte Übungen gesund, die das Ziel haben, je nach Art der Übung bestimmte Aspekte, Fertigkeiten oder Teile des Körpers zu trainieren. Seit der Zeit der alten Griechen hat sich der Begriff allerdings grundlegend gewandelt. War damals die Gymnastik eher der Athletik gleichzusetzen und häufig mit Wettkämpfen, sakralen Ritualen oder der Vorbereitung auf den Kriegsdienst verbunden, ist die heutige Gymnastik zum Aufbau und Erhaltung der körperlichen Fitness gedacht.

Arten von Gymnastik

Aber die Gymnastik hat noch andere, speziellere Unterbereiche. So gibt es die Krankengymnastik oder Physiotherapie, die zur Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit bei Erkrankungen genutzt wird und oft als eine Rehamaßnahme genutzt wird. Bei der Wassergymnastik werden wiederum die Eigenschaften des Wasser genutzt, um die körperliche Verfassung zu bessern oder zu erhalten. Aber es gibt auch Gymnastikarten, bei denen der sportliche und ästhetische Aspekt im Vordergrund steht, wie zum Beispiel bei der Aerobic.

Gymnastik im Alter

Für Senioren ist Gymnastik gleich aus mehreren Gründen zu empfehlen. Zum Einen gibt es spezielle Gymnastikarten, die bei bestimmten im Alter häufiger auftretenden Leiden zum Einsatz kommen. So ist die Beckenbodengymnastik nicht nur für schwangere Frauen geeignet, sondern kann auch eine Inkontinenz wirksam behandeln und ist nach einer Prostatakrebsoperation eine essentielle Maßnahme der Rehabilitation.
Zum Anderen gibt es auch das eigenständige Feld der Seniorengymnastik. Allgemein wird die Seniorengymnastik dazu verwendet, um Gebrechen, die often mit dem fortschreitendem Alter und dem damit einhergehenden körperliche Abbau, vorzubeugen. Dazu werden Bereiche wie Körpermotorik, Reaktionsvermögen und der Gleichgewichtssinn trainiert, und auch altersbedingte Haltungsschäden wird bei den Übungen vorgebeugt. Hier steht nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Fitness im Mittelpunkt.

  • WICHTIG: Als Präventionsmaßnahme ist die Seniorengymnastik keine Krankengymnastik, die bereits vorhandene Leiden therapiert. Im Gegensatz zur Krankengymnastik wird die Seniorengymnastik  auch nicht vom Arzt verschrieben. Jedoch kann es natürlich im Alter zu körperliche Schäden und Behinderungen kommen, bei denen eine Physiotherapie notwendig wird.

Seniorengymnastik wird oft von örtlichen Turnvereinen angeboten. Aber auch zuhause kann man durch einfache, oft im Sitzen durchführbare Übungen Gymnastik betreiben. Neben Bücher zu diesem Thema findet man auch im Internet Anleitungen für solche Übungen, teilweise sogar mit Videos. Unter den weiterführenden Links unten auf dieser Seite finden Sie einige nützliche Artikel mit Anleitungen für die Gymnastik daheim.


Weiterführende Links:

http://www.gesundheit.de/medizin/alter-und-pflege/sport-im-alter/seniorengymnastik (Artikel mit Übungsanleitungen)

http://50plus.germanblogs.de/archive/2011/12/12/seniorensport-die-10-besten-uebungen.htm (Zehn ausführliche Übungen für Senioren)

http://www.helpster.de/seniorengymnastik-zwei-uebungen-im-sitzen_30457 (Anleitung für 2 Übungen Sitzen, mit Video)

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Seniorengymnastik

http://de.wikipedia.org/wiki/Beckenbodengymnastik

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