Krebserkrankungen

 

Krebs bezeichnet einen Tumor, also ein entartetes Zellgewebe, das sich durch Zellteilung schnell ausbreitet und so auch gesundes Gewebe zerstört. Durch das Blut können Krebszellen auch in andere Organe übertragen werden, wo sich Tochtergeschwülste bilden. Man spricht von einer Streuung des Krebs.

Vom Prinzip her kann jedes Organ betroffen werden, jedoch wird die Brustdrüse, die Prostata, die Lunge oder der Dickdarm am häufigsten befallen. Genauso unterschiedlich ist auch die Krebsart; es sind derzeit ungefähr 100 unterschiedliche Krebsarten bekannt. Das Risiko an Krebs zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter an.

 

Ursachen 

Es gibt eine Reihe Risikofaktoren die die Ursachen für eine Krebserkrankungen sein können. Zum einen spielt die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle. Deshalb sollten Familienangehörige eines an Krebs erkrankten Patienten frühzeitig Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen. Zudem können Lebensgewohnheiten wie Rauchen, bei Lungenkrebs, oder eine ungesunde Ernährung, bei Darmkrebs, die Ursache sein. Auch Umweltgifte und Strahlung, wie Röntgenstrahlung, können krebsrerregend wirken. Doch auch chemische Noxen und eine Viruserkrankung können ausschlaggebend sein. Stoffe die krebserregend wirken, nennt man Karzinogene. Weitere Beispiele für Karzinogene sind Asbest, Benzol oder Arsensäure.

 

Warnhinweise 

Die Symptome des Krebs unterscheiden sich je nach Ort des Auftretens. Generell sollte jedoch auf anormale Blutausflüsse, beispielsweise im Stuhl oder Urin, geachtet werden.

 

Ein Zeichen für Lungenkrebs beispielsweise ist ein Husten der trotz Behandlung mit Antibiotika überdauert. Ein Spätsymptom ist das Spucken von Blut.

Blut im Stuhl dagegen kann ein Zeichen für Darmkrebs sein. Auch generelle Veränderungen des Stuhlgangs oder Verstopfungen können auf Darmkrebs hinweisen.

Prostatakrebs hat Auswirkungen auf das Wasserlassen. Beispielsweise übermäßig starker und ofter Harndrang, sowie Schmerzen sind als Warnhinweise zu werten.

Warnhinweise für Brustkrebs sind Veränderungen der Brust wie beispielsweise veränderte Größe, Form, Brustwarzen oder Knoten und Verhärtungen in der Brust. Neben einer Selbstuntersuchung wird jedoch auch zu einer Vorsorgeuntersuchung bei einem Arzt geraten.

 

Generell sind dies Warnhinweise. Es ist nicht gesagt, dass in allen Fällen auch wirklich eine Krebserkrankung vorliegt.

 

Therapie 

Die Diagnose auf Krebs wird durch eine Blutuntersuchung auf sogenannte Krebsmarker und durch eine Röntgenaufnahme gestellt. Auch Ultraschalluntersuchungen kommen in bestimmten Bereichen des Körpers zum Einsatz.

 

Wird eine Krebserkrankung festgestellt stehen mehrere Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Beispielsweise kann der Krebs operativ entfernt werden oder mit einer Strahlenbehandlung bekämpft werden. Auch eine Behandlung mit Hormonen oder mit Medikamenten ist eine Behandlungsmöglichkeit. Am bekanntesten ist wohl die Chemotherapie mit Zytostatika.

 

Krebs ist heutzutage zwar immer noch häufige Todesursache, doch in vielen Fällen auch heilbar. Trotzdem sollten, gerade bei Risikogruppen, häufige Voruntersuchungen durchgeführt werden.

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