Erst kommt vielleicht ein kurzer Schmerz... dann meist aber ein unglaubliches Wohlgefühl, von dem man sich wünscht, dass es nie aufhören wird. Jeder, der schon einmal eine professionelle Massage genossen hat, kennt diese Gefühle. Das Durchmassieren von verspannten Körperstellen dient somit nicht nur der Verbesserung der körperlichen Verfassung, sondern trägt auch zum seelischen Wohlbefinden bei.
Während es für den Laien auf den ersten Blick unverständlich scheinen mag, sich dem ständigen Kneten, Drücken und Strecken auszusetzen, so ist das Massieren die vielleicht naheliegendste und älteste Art der Schmerzbehandlung. Schon jedes Kind reibt sich instinktiv die Körperstelle, an der es sich wehgetan hat. Und das nicht ohne Grund: Durch Stimulation wird die Durchblutung gefördert, die Muskulatur angeregt und die Wundheilung verbessert, und es wird für Entspannung und dem Abbau von Stress gesorgt.
Verschiedene Arten der Massage sind bekannt, von denen viele den unterschiedlichsten Ländern der Erde entstammen. So kombiniert die aus Thailand stammende Thai-Massage die Vorzüge von Massage und Yoga, um unter Anderem die Körperhaltung zu verbessern, während die klassische, sogenannte schwedische Massage einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Massagearten ist. Bei einigen Massageformen kommen auch Hilfmittel wie spezielle Öle oder erwärmte Steine zum Einsatz.
Der medizinische Nutzen einer Massage für Senioren liegt dabei auf der Hand. Gerade im Alter haben viele körperlichen Gebrechen unangenehme Schmerzen zur Folge, die zum Beispiel dadurch entstehen, dass sich die eigene Haltung verändert oder generell die Belastungsfähigkeit abbaut. Schmerzen durch diese typischen Alterserscheinungen können durch eine Massage gelindert werden, ebenso wie die schwerer im Alter auftretenden Verletzungen und Erkrankungen wie Rheuma oder die Auswirkungen eines Schlaganfalls. Massage ist aber auch eine Form körperlicher Zuwendung, die gerade bei bettlägrigen und pflegebedürftigen Personen für die Erhaltung des Wohlbefindens wichtig ist. Jedoch ist eine Massage kein Ersatz für eine ursächliche Behandlung einer Krankheit, und gerade bei älteren Menschen muss eine Massage behutsam durchgeführt werden und sollte daher ausgebildeten Fachkräften vorbehalten sein.
Quellen:
http://www.mobile-knethölle.de/index10_senioren.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Massage