Physiotherapie


Das Feld der Physiotherapie, besser unter dem Begriff „Krankengymnastik“ bekannt, hat zum Ziel,  Übungen durch Krankheiten oder deren Behandlung entstandene Defizite und Leiden zu therapieren. Im Gegensatz zur „normalen“ Gymnastik wird die Physiotherapie in der Regel nicht präventiv genutzt, also nicht, um Krankheiten zu vermeiden. Sie auch nicht mit dem Begriff der „Physikalischen Therapie“ gleichzusetzen, die lediglich ein Unterbereich ist.

Wann ist eine Physiotherapie sinnvoll?

Die Physiotherapie wird bei Menschen aller Altersgruppen eingesetzt, um die verschiedensten Arten von Leiden zu behandeln. Das kann zum Beispiel eine Beeinträchtigung sein, die nach einer schweren Operation entstanden ist, wie zum Beispiel der Muskelabbau, der durch einen längeren Krankenhausaufenthalt entstanden ist. Aber auch ohne einen Eingriff entstandene chronische Leiden können durch Physiotherapie behandelt werden, wie zum Beispiel ein Haltungsschaden oder Gelenkschmerzen.
Leider ist es eine oft auftretende Begleiterscheinung des Alters, dass ein operativer Eingriff notwendig wird oder körperliche Gebrechen auftreten. So müssen zum Beispiel nach einem erlittenen Schlaganfall oft motorische Fähigkeiten wie Gehen oder Sprechen wieder neu erlernt werden. Auch ist Rheuma eine typische Alterskrankheit, bei der die Bewegungsfähigkeiten eingeschränkt wird und sich auch durch Schmerzen bemerkbar macht. In all diesen Fällen kann eine Physiotherapie weiterhelfen.

Arten von Physiotherapie

Hauptsächlich besteht die Physiotherapie in der Tat aus der Krankengymnastik, in dem Sinne, dass durch körperliche Übungen versucht wird, einen entstandenen Mangel zu beseitigen oder zumindest die Erkrankung selbst oder die durch sie entstehenden Schmerzen zu lindern. Die Methoden sind vielfältig und unterscheiden sich abhängig von dem zugrundeliegenden Gebrechen. So wird bei Rheuma der Muskelabbau, der durch die Schmerzen und die mit ihnen verbundene Einschränkungen in der Bewegung entsteht, durch ein auf die Muskelbildung spezialisiertes Training behandelt. Bei einer Gelenkentzündung kann wiederum eine sogenannte Gangschule dabei helfen, das Gehen so zu lernen, dass die entzündeten Bereiche entlastet werden.
Jedoch umfasst der Begriff auch Möglichkeiten der medizinischen Hilfe, die keine klassische Gymnastik beinhalten. So gibt es zum Beispiel das sogenannte apparative Verfahren, bei dem Hilfsmittel wie Schienen zum Einsatz kommen. Eine der ältesten Physiotherapiemethoden ist hingegen die Wärme- oder Thermotherapie, die aus dem Alten China stammt und bei der das gezielte Auflegen von wärmetragenden Mitteln zum Beispiel Muskeln entspannen, die Durchblutung fördern oder Schmerzen lindern kann.

  • WICHTIG: Die medizinische Notwendigkeit einer Physiotherapie kann nur durch einen Arzt bestimmt werden und wird auf Rezept verschrieben.



Weiterführende Links:

http://www.lifeline.de/rheuma/behandlung/begleitende_therapien/physiotherapie/content-194872.html
(Artikel zur Physiotherapie bei Rheuma)

http://www.physiowissen.de/
(Umfangreiches Portal zum Thema)


Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Krankengymnastik


http://www.lifeline.de/rheuma/behandlung/begleitende_therapien/physiotherapie/content-194872.html

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