Schlafstörungen

 

Viele, besonders ältere Menschen, leiden an Schlafstörungen. Es gibt eine größere Anzahl an verschiedenen Schlafstörungen, die sich beispielsweise auch auf die Atmung und Bewegung während des Schlafes beziehen, jedoch leiden die meisten Menschen an Einschlaf- oder Durchschlafstörungen. Viele Menschen leiden zudem an einer gesteigerten Tagmüdigkeit oder sie Schlafwandeln oder Knirschen mit den Zähnen im Schlaf. Bei älteren Menschen ist ein vorzeitiges Erwachen häufig vertreten.

 

Als Folge von Schlafproblemen treten häufig Reizbarkeit, Ungeduld und Nervosität auf. Typisch ist auch eine den Tag anhaltende Erschöpfung. Bei dauerhaftem Schlafmangel kann es sogar zu zu Sinnestäuschungen oder einer Änderung der Persönlichkeit kommen.

 

Ursachen 

Häufige Ursache für Schlafstörungen sind Ängste oder Schuldgefühle. Diese äußeren sich vor allem in Sorgen und Grübeleien die den Patienten abends wach halten. Aber auch eine Depression oder ein Trauma können hierfür die Ursache sein.

Doch auch die Schlafumgebung kann die Ursache für Schlafprobleme sein. Beispielsweise ein zu schlecht durchlüfteter oder heller Raum oder ein unbequemes Bett und starker Nachtlärm können Schlafprobleme hervorrufen. Aber auch eine Veränderung des Schlafrhythmus beispielsweise durch einen sogenannten Jet Lag können zu Störungen beitragen.

Vermeidbar ist auch die Einnahme von Medikamenten und Drogen, wie Alkohol, vor dem Schlafengehen. Alkohol kann das Einschlafen fördern, jedoch auch einen wenig tiefen und erholsamen Schlaf in der Nacht.

 

Organische Ursachen dagegen sind oft mit Schmerzen verbunden. Aber auch eine Überfunktion der Schilddrüse oder ein Aufmerksamkeitsdefizit können ausschlaggebend sein. Auch Probleme mit der Atmung, besonders hervorzuheben sind Atemstillstandsphasen im Schlaf, oder mit dem Herzen können zu Schlafstörungen führen.

Zu umgekehrten Symptomen, nämlich zu viel Schlaf, kann die Narkolepsie führen. Diese zeigt sich durch unmittelbare Schlafattacken in dem unmöglichsten Umfeld.

 

Doch gerade viele alte Leute leiden an Schlafkrankheiten, da sie zu viel und zu lange schlafen. Dies ist oft mit einem monotonen und oft langweiligen Tagesablauf begründet. Alte Menschen brauchen oft weniger, ungefähr 6 Stunden, Schlaf, wollen aber den gewohnten Schlafrhythmus nicht aufgeben und schlafen deshalb bewusst länger. Dies führt auf längere Zeit hin zu einer verminderten Schlafqualität.

 

Therapie 

Viele Schlafstörungen lassen sich durch eine verbesserte Qualität des Schlafumfelds lösen. Der Raum sollte dunkel, gut durchlüftet und leise sein und das Bett bequem. Es wird zudem befohlen den Oberkörper im Bett höher zu positionieren. Aber auch ein Wandel der Lebensgewohnheiten kann sich hilfreich auswirken. Beispielsweise wird der Verzicht auf nicht dringend benötigte Medikamente sowie Alkohol und Koffein geraten. Der Tagesablauf sollte interessant gestaltet werden und wenn möglich täglich Sport betrieben werden. Direkt vor dem Schlafengehen sollte der Körper sich jedoch entspannen. Beispielsweise kann Yoga durchgeführt werden. Zudem ist es empfehlenswert einen Schlafrhythmus beizubehalten und jeden Morgen zur selben Zeit aufzustehen. Wenn man nun abends zu Bett geht, wenn man müde ist, hat man die Möglichkeit die optimale Schlafdauer festzustellen.

 

Organische Ursachen müssen gezielt durch einen Arzt beispielsweise im Schlaflabor herausgefunden werden und behandelt werden. Die Therapie bezieht sich direkt auf die zu behandelten Ursachen.

Zur medikamentösen Behandlung können zudem Antidepressiva, mit einigen Komponenten die beruhigend wirken, eingesetzt werden. Auch natürliche Mittel wie Baldrian, Lavendel, Hopfen oder die Passionsblume können eingesetzt werden

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