Sicher leben

 

In Deutschland können Senioren sicher leben. Dies ist auch wichtig, denn Sicherheit ist ein entscheidender Teil der Lebensqualität. Neben der finanziellen Sicherheit ist jedoch auch die Sicherheit vor Kriminalität und vor Stürzen entscheidend.

 

Senioren sind zwar statistisch gesehen seltener Opfer von Straftaten, da sie über mehr Lebenserfahrung verfügen und ruhiger und vorsichtiger sind. Dennoch gibt es Verbrecher, die es gezielt auf ältere Menschen abgesehen haben. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung die das Aktionsprogramm „Sicher Leben im Alter" gestartet. Diese Aktion soll Denkanstöße liefern und Informationen verteilen um gezielt vor Trickbetrügern zu warnen. Diese Trickbetrüger versuchen sich am Telefon als Verwandte der Geschädigten auszugeben und unter Bezug auf eine akute Geldknappheit einen Kredit zu bekommen. Dieser wird im Anschluss nicht zurückbezahlt. Eine Broschüre, mit einem häufigen Einleitungssatz von Betrügern als Titel „Rate mal, wer dran ist?", der Bundesregierung befasst sich mit diesem Thema.

Zudem wird versucht, durch eine Optimierung der Möglichkeiten die Todesursache festzustellen, Gewaltprävention zu erzielen. Auch häusliche Gewalt und Vernachlässigung der häuslichen Pflege soll bekämpft werden.

 

Es gibt einige Vorsichtsmaßnahmen, die eine verbesserte Sicherheit vor Trickbetrügern gewähren:

  • Niemals an der Haustüre unterschreiben, wenn man sich nicht ganz sicher ist!
  • Keine Fremden in die Wohnung lassen!
  • Niemals Geld an Leute geben, an die man sich nicht konkret erinnern kann!
  • An keine Person Geheimzahl oder Kontonummer weitergeben!
  • Im Verdachtsfall Vertrauensperson hinzuziehen.
  • Im Verdachtsfall die Polizei verständigen.
  • Im Falle einer Schädigung Polizei und Verbraucherzentralen kontaktieren

 

Zur allgemeinen Sicherheit, auch vor Einbrüchen, dienen zudem ein Kastenriegelschloss oder eine Kette an der Eingangstür.

 

Zudem sollten im Haus Stolperfallen wie hohe Türschwellen oder Teppiche vermieden werden um die Sturzgefahr zu senken. Das Haus sollte möglichst barrierefrei eingerichtet sein.

 

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