Im Alter wird der Mensch anfälliger für Krankheiten. Es gibt nur eine kleine Anzahl an Krankheiten die nur im hohen Lebensalter auftreten können, aber der gealterte Mensch hat generell ein größeres Risiko zu erkranken, da beispielsweise die Zellheilung zurückgeht. Viele Krankheiten entwickeln sich zudem schon in jüngeren Jahren, kommen aber aufgrund einer hohen Latenzzeit erst im Seniorenalter zum Ausbruch.
Man definiert fünf alterstypische Syndrome, die oft auch zusammen auftreten können:
Weitere für ältere Menschen typische Krankheiten:
Herzinsuffizienz, umgangssprachlich auch Herzschwäche genannt, ist eine Störung des Herzens. Es ist nicht mehr möglich genügend Blut durch den Blutkreislauf zu pumpen. Dies verringert die Durchblutung der Gewebe und Organe. Symptomatisch für eine Herzinsuffizienz zum einen Luftnot, zunächst bei Belastung des Körpers, später auch in Ruhe. Auch der Atem ist gestört, da er an- und abschwillt, und im Körper können sich Wasseransammlungen bilden. In extremen Fällen kann es zu einem kardiogenen Schock kommen, der sich zudem in kaltem Schweiß, einer Trübung des Bewusstseins und einem veränderlichen Puls zeigt.
Ein Glaukom, umgangssprachlich Grüner Star, ist eine Augenerkrankung die zu Erblindung führen kann. Erste Warnhinweise sind Sehstörungen, wie Höfe oder Ringe um Lichtquellen. Im weiteren Verlauf können Teile des Gesichtsfelds ausfallen oder es zu einer Erblindung kommen.
Arthrose bezeichnet einen Gelenkverschleiß, bei dem zunächst die Knorpelschicht der Gelenke, aber später auch Muskel, Knochen und Bänder beeinträchtigt werden. Charakteristisch für eine Arthrose sind besonders Schmerzen beim Beginn einer Bewegung. Auch eine Erwärmung der Gelenke oder Unbeweglichkeit, häufig der Hüfte, können Anzeichen einer Arthrose sein.
Generell empfiehlt es sich im Alter häufig Vorsorgeuntersuchungen zu besuchen und einen gesunden Lebensstil zu haben. Dies kann der Prävention von Krankheiten dienen.