Eine Schwäche der Venen entsteht, wenn, besonders im Alter, die das die Venen umgebende Bindegewebe erschlafft und dadurch die Venenklappen nicht mehr korrekt schließen. Dadurch kann das Blut zurückfließen und es bilden sich Ansammlungen.
Warnhinweise für eine Venenschwäche sind müde Beine, die abendlich anschwellen. Dies ist oft mit einem Kribbeln, einem Spannungsgefühl oder sogar Schmerzen verbunden.
Aus einer Venenschwäche können sich dann, die für ältere Menschen typischen, Krampfadern entwickeln. Diese harmlose optische Erscheinung kann sich jedoch auch zu schwerwiegenderen Krankheiten wie zu einem „offenen Bein" oder Hautschädigungen entwickeln. Deswegen ist geraten bei Krampfadern oder Anzeichen von Venenschwäche frühzeitig einen Arzt aufzusuchen. Betroffene Venen können dann operativ in die Länge gezogen oder entfernt werden.
Alternativ kann auch von außen Druck, wie durch Kompressionsstrumpfhosen, ausgeübt werden oder die Beine, besonders abends, hoch gelagert werden.
Zur Prävention wird zu viel Bewegung geraten. Einen Artikel über Sportarten die auch für Senioren geeignet sind, finden Sie unter „Sport". Auch zu enge Kleidung und Alkohol- und Tabakgenuss wird nicht empfohlen.
Weiteres Interessantes finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesellschaft Venen e.V.: