Vorsorgeuntersuchungen dienen der frühzeitigen Erkennung und Prävention von Krankheiten. Sie sollten durchgeführt werden, bevor sich überhaupt Symptome bemerkbar gemacht haben. Dies ist sinnvoll, da bei vielen Krankheiten der Grundsatz gilt, dass je früher die Behandlung beginnt, desto besser die die Chancen auf eine Heilung sind.
Zudem ist jeder Arbeitgeber, gemäß dem Arbeitsschutzgesetz, verpflichtet, eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen vorzulegen und gegebenenfalls arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen.
Bei Privatpersonen gibt es einer Reihe von Vorsorgeuntersuchungen die dem Alter entsprechend gestaffelt und in die beiden Geschlechter aufgeteilt sind. Einige sind schon im jungen Alter empfehlenswert, andere dagegen sind speziell für Senioren ratsam.
Ab dem Erwachsenenalter gibt es zu dem die Möglichkeit im Jahr zwei Zahnvorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen. Auch das Auffrischen der Impfungen wird empfohlen. Im Seniorenalter, ab 60 Jahren, gibt es zudem zwei zusätzliche Impfungen. Es wird gegen Influenza und eine Pneumokokken-Infektion geimpft.
Mit Ausnahme der Impfungen, bei denen es je nach Krankenkasse unterschiedliche Satzungen haben, werden die Vorsorgeuntersuchungen von der Krankenkasse finanziert! Die Praxisgebühr entfällt.
Zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen können allerdings sinnvoll sein, werden aber nur teilweise und wenn dann auf Anfrage von der Krankenkasse finanziert. Beispielsweise kann der Check-Up ab 35 Jahren durch virtuelle Diagnostik des Herzens und der Gefäße oder eine Kalkmessung ergänzt werden. Auch ein Grüner-Star-Test oder einen Osteoporose-Check, den die Krankenkasse bei Knochenveränderungen bezahlt, kann ab einem Alter von 40 Jahren sinnvoll sein.
Informieren Sie sich gezielt bei Ihrer Krankenkasse!