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Gehhilfen

Eine Zunahme an körperlichen Einschränkungen ist etwas, dass man mit zunehmendem Alter hinnehmen muss. Vor allem die Mobilität wird stark beeinträchtigt. Allerdings gibt es viele Möglichkeiten dennoch seine Mobilität weitestgehend zu erhalten.

Ältere Dame mit Gehstock geht auf Zebrastreifen zu.
© oooRENAooo | Fotolia.com

Grund für die Beeinträchtigungen im Alter sind eine Abnahme der Ausdauer sowie die Tatsache, dass Muskeln und Knochen immer weniger Belastung aushalten. Sicherlich kann man durch gezieltes Training diese Entwicklungen verlangsamen, doch es kommt die Zeit, da man auf Hilfsmittel angewiesen ist. Mobilitätsunterstützende Gerätschaften gibt es in zahlreichen Varianten, von Gehstöcken über Gehgestelle bis hin zu Rollatoren. Sie ermöglichen eine größere Sicherheit, Stabilität und nehmen Schmerzen während sie gleichzeitig die eigene Mobilität so weit wie möglich erhalten.

Gehstöcke

Die wohl einfachste Variante die Mobilität zu unterstützen ist ein Gehstock. Dieser kann unterteilt werden in den einfachen Gehstock und den anatomischen Gehstock. Der einfache Gehstock dient der zeitweiligen Entlastung eines Skelettabschnitts. Der anatomische Gehstock hingegen wird bei einer Gehbehinderung durch Einschränkung des aktiven oder passiven Bewegungsapparats und/oder bei Koordinationsschwierigkeiten in der Laufphase eingesetzt. Gehstöcke gibt es des Weiteren auch noch mit Unterarmgehstützen, die diesen noch mit einer Schiene für den Unterarm erweitern. Dadurch wird eine zusätzliche Entlastung und Stabilisation gewährleistet. Eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Stocks bildet die Vierfußgehilfe, die wie der Name bereits sagt anstelle nur eines Aufsatzpunktes über vier Füße verfügt.

Gehgestelle

Gehgestelle sind geeignet für Menschen mit einer erheblichen Beeinträchtigung beim Gehen. Sie bieten mit ihren vier Füßen einen sehr sicheren Stand und sind in der Regel höhenverstellbar. Vor jedem Schritt wird das Gestell ein Stück nach vorne bewegt, sodass man bequem einen Schritt reinsetzten kann. Besonders praktisch sind Gehgestelle für Wohnungen mit vielen Schwellen, wo Rollatoren, die sozusagen die fahrbare Version eines Gehgestells sind, nur schwer hinkommen. Für den Außenbereich sind die Gestelle nur begrenzt einsetzbar, allerdings gibt es auch Versionen mit zwei Rädern an der Vorderseite, die der Unterstützung dienen sollen. Darüber hinaus verfügen manche dieser Stützhilfen auch über Ablageflächen, die das einfache Transportieren von Gegenständen ermöglichen. Bewegliche Gehgestelle, aus stabilen Materialien wie Aluminium mit ergonomisch geformten Hangriffen aus weichem Gummi sowie rutschhemmende Gummifüße bieten optimale Stützkraft und Sicherheit.

All diese Gehhilfen sind von der Krankenkasse anerkannte Hilfsmittel.

 


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