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Hausaufzug – ein Lift für Ihr Zuhause

Für Menschen im Rollstuhl oder mit Gehbehinderungen ist häufig nicht jedes Stockwerk barrierefrei zugänglich. Was tun? Umziehen? Besonders im eigenen Heim möchte man auf die vertraute Umgebung nicht verzichten. Ein Privataufzug bringt daher – auch nachträglich angebracht - ein hohes Maß an Selbstständigkeit in die eigenen vier Wände, sowie einen erheblichen Vorteil für Menschen mit Behinderung und im Alter.

In der Regel hat jede Tür zum Eigenheim eine Schwelle, welche durchaus von einem Rollstuhlfahrer selbst überwunden werden kann, sofern diese relativ niedrig ausfällt. Kniffelig wird es erst, wenn der Hauseingang ausschließlich über Treppen erreichbar ist oder es sich um ein Wohnhaus mit mehreren Stockwerken handelt. Die Option eines Umzugs steht mitunter nicht an erster Stelle, wenn ältere Personen nicht mehr gut gehen können. Der Gedanke die vertraute Umgebung verlassen zu müssen kann lähmend auf manche Menschen sein. Betroffen sind auch Menschen im Rollstuhl, die keiner Pflegestufe angehören und somit nicht in eine – vom Sozialamt bezahlte – barrierefreie Wohnungen umziehen können.

Mit einem Privataufzug kann in ein bestehendes Eigenheim diese Hürde überwunden und je nach Statik ein passender Lift eingebaut werden. Unabhängig von der jeweiligen Beschaffenheit eines Hauses sind die Anbringung eines Aufzuges im Innern wie auch Außen möglich.

Wegbereiter Amerika

Das Zuhause ist ein Ort der Geborgenheit und dieses verbinden wir mit Heimat, Familie und Ankommen. Wir haben es uns liebevoll eingerichtet und fühlen uns wohl. Nachvollziehbar, wenn im Alter der Wunsch besteht gemeinsam mit der Partnerin oder dem Partner im eigenen Heim wohnen zu bleiben. Treppen verhindern dann bei zunehmender Beschwerden in den Beinen den den Zugang in die eigenen vier Wände. Rampen oder verbreiterte Türen überwinden solche Barrieren.  Aber was tun wenn weitere Stockwerke ebenfalls eines Zutritts bedürfen? Schlafräume oder Badezimmer befinden sich in einer anderen Etage oder das Treppenhaus ist zu eng für den Einbau eines Treppenlifts?

In den USA findet der "Home Elevator" immer mehr Begeisterung bei der Errichtung und Umbau zum barrierefreien Eigenheim. Die Inklusion von Menschen mit Handicap ist uns dort schon einen Sprung voraus.  Die Gesellschaft ist offener im Umgang mit Rollstuhlfahrern und Menschen mit Behinderung. Schulen, Universitäten oder öffentliche Gebäude sind barrierefrei ausgestattet. Somit ist für ein Eigenheim der Privataufzug eine perfekte Alternative zum Treppenlift oder der Rollstuhlrampe.

Barrierefreiheit und Wertsteigerung

Im Innen- und Außenbereich können Privataufzüge platzsparend installiert werden. Dabei wird Rücksicht auf die baulichen Gegebenheiten genommen. Hinsichtlich optischer Individualisierungen lässt sich der Standort für einen Aufzug flexibel festlegen. Dabei ist dies sowohl in neuen Gebäuden wie auch in bestehenden umsetzbar. Ein Vorteil für Menschen, die ihre vertraute Umgebung nicht verlassen möchten. Die Montage erfolgt direkt an Ort und Stelle und dauert in der Regel weniger als eine Woche. Besonders gut eignen sich der Flur oder ein Raum neben dem Treppenhaus. Ein Statiker oder Architekt sollten vorher zur Rate gezogen werden. Insbesondere bei Häusern welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurden muss die bauliche Beschaffenheit begutachtet werden, um die Voraussetzungen für eine Aufzug zu erfüllen.

Ein Privataufzug ist kaum hörbar und schränkt die Wohnqualität akustisch somit nicht ein. Die hierbei verwendete Lifttechnik ist energieeffizient und verbraucht nicht mehr Strom als ein Haushaltsgerät. Bei der Herstellung eines Aufzuges werden umweltschonende Materialien verwendet und diese sind darüber hinaus recyclebar.

Nachweißlich steigt der Wert einer Immobilie bei Anbringung eines Privataufzuges. Unabhängig davon ob die Auf- bzw. Nachrüstung beim Neubau oder nachträglich erfolgt. Es Lohnt sich daher in das Eigenheim zu investieren. Bei einem Einbau ist eine Wertsteigerung der Immobilie von bis zu 20% möglich. Manche Mieter halten bei der Wohnungssuche explizit nach Objekten mit Lift Ausschau. Das kann mitunter ein Kriterium für oder gegen die Wohnung sein. Mehrparteienhäuser, welche mit einem Aufzug optimiert werden steigern den Stellenwert auf dem Wohnungsmarkt. Hier werden die Kosten für den Einbau und Betrieb eines Aufzuges auf die Mieter umgelegt. Wobei die Mieter in den höheren Stockwerken etwas tiefer in die Geldbörse greifen müssen.

Der Weg nach oben

Wieso in einen Treppenlift investieren, wenn sich ein Aufzug mit weitaus mehr Transportmöglichkeiten für Bewohner bietet. Darüber hinaus ist dies auch ein Vorteile für die Immobilie. Bei der Überwindung von Treppenstufen wird nachwievor auf die bekannteste Alternative zurück gegriffen: der Treppenlift. Heutzutage sind Aufzüge aber nicht mehr nur in öffentlichen Gebäuden, sondern können bereits in die eigene Wohnung eingebaut werden. Bei der Wohnungssuche konzentrieren sich Interessenten mittlerweile ebenfalls vermehrt auf Objekte mit Aufzügen. Besonders gehbehinderte Menschen suchen nach passenden Häusern mit barrierefreiem Zugang. Immer beliebter werden auch Mehrgenerationenhäuser. Der demographische Wandel zeigt, dass es immer mehr ältere Menschen gibt und diese wollen gern zu Hause in einer vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Wieso also nicht in einem gemeinamen Haus für Großeltern, Eltern, Kinder und Enkelkinder? Dort wo mehrere Personen sich ein Dach über dem Kopf teilen, eignet sich ein Aufzug besonders gut. Denn auch Mutter mit Kind freuen sich über einen barrierefreien Zugang für Kinderwagen und Einkäufe. Der Weg nach Oben oder nach Unten sollte keine Schwierigkeit für Menschen mit Gehbehinderung bleiben.

Die Nachfrage wächst

Ein Heimaufzug kann auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Ausstattung und persönlicher Geschmack werden bei der Herstellung auf Wunsch von Fabrikaten berücksichtigt. Noch gibt es nicht viele Unternehmen auf dem Markt wie vergleichsweise in Amerika, die einen "Home Elevator" einbauen, jedoch gesellen sich immer mehr deutsche Hersteller auf den Markt. Und die Industrie reagiert auf die steigende Nachfrage. Besonders für Menschen im Rollstuhl muss es leichter werden sich an mehreren Orten selbständig barrierefrei bewegen zu können – nicht nur in öffentlichen Gebäuden. Im Internet lassen sich unter dem Suchbegriff "Heimaufzug" oder "Privataufzug", Hersteller ausfindig machen.

Zuschüsse und Anbietervergleich lohnen sich

Die Kosten betragen 6.500€ bis 100.000€ je nach Beschaffenheit des Hauses, Konstruktion, Design und  ob Innen- oder Außenbereich gewünscht sind. Diese Preisspanne kann je nach Anbieter variieren. Ausschlaggebend sind nicht zuletzt auch die Anzahl der Stockwerke. Kontaktieren Sie den Hersteller und lassen Sie sich telefonisch beraten. Ein Anbietervergleich online kann Ihnen bei der Entscheidung für oder gegen einen Fabrikanten helfen. Unter Umständen sind Einsparungen von mehreren hundert oder tausend Euro möglich.

Ist die betreffende Person in einer Pflegestufe, so wird der Einbau eines Aufzuges von der Pflegeversicherung mit bis zu 4000€ bezuschusst. Sie können einen entsprechenden Antrag bei der Pflegekasse einreichen, auch wenn Sie noch keine Leistungen in Anspruch genommen haben.

 

 

 


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