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Der Rollator – Eigenheiten, Vorzüge und Tipps zur Handhabung

Rollatoren sind als Hilfsmittel für ältere Menschen oder Menschen mit einer Gehbehinderung nicht mehr wegzudenken. Sie sind ein praktisches Hilfsmittel, um die Mobilität zu erhalten und Stürze zu vermeiden.

Paar sitz auf Rollatoren am Seeufer.
© klick61 | Fotolia.com

Wie sind Rollatoren beschaffen?

Ein Rollator ist grundsätzlich ein Gestell mit zwei Griffen und vier Rädern. Zumeist sind Rollatoren aus Metall, zuweilen aus Holz. Am Gestell können sich verschiedenste Vorrichtungen befinden, die dem Nutzer zusätzlich helfen:

Häufig ist am Rollator ein Metallkorb oder eine Vorrichtung befestigt, um Taschen daran zu hängen. So kann beispielsweise ein gehbehinderter Senior Einkäufe leichter nach Hause transportieren oder etwas mitnehmen.

Manchmal hat der Rollator eine Sitzfläche. Sie dient dazu, Menschen, welche vom Herumlaufen schnell erschöpft sind, sofort eine Sitzgelegenheit zu bieten, unabhängig davon, ob sich in seiner Nähe eine Bank, Stühle oder Ähnliches befinden.

Tabletts oder Getränkehalter sind teilweise ebenfalls angebracht. Sie zielen darauf ab, dem Benutzer eine Rast mit Essen oder Getränken zu ermöglichen.

Hersteller haben meist serienmäßig feststellbare Bremsen an den Geräten angebracht. Diese ermöglichen Senioren oder anderen hilfsbedürftigen Personen, sicher aufzustehen oder sich abzustützen.

Welche Vorteile bieten diese Gehhilfen?

Seit dem Jahr 2005 gibt es eine europäische Norm namens DIN EN ISO 11199-2:2005-07 für Rollatoren. Weitere Informationen über die „Gehhilfen für beidarmige Handhabung" finden sich hier. Europäische Normen sichern die Qualität und die Zuverlässigkeit zahlreicher Produkte durch exakte, objektbezogene Vorgaben und regelmäßige Tests unabhängiger Prüfer.

Zudem sind Rollatoren von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) anerkannte Hilfsmittel. Dies bedeutet, dass zumeist die Kosten dafür bis zur Höhe des Vertragspreises oder der Festbeträge übernommen werden, sofern der Rollator vom Arzt verordnet ist.

Es gibt viele verschiedene Leiden, bei denen es vernünftig ist, eine Gehhilfe dieser Art zu verwenden. Grundsätzlich muss ein Arzt sie als medizinisch notwendiges Hilfsmittel verschreiben. Dies kann der Fall sein nach Hüftoperationen, Problemen mit den Kniescheiben, starkem Übergewicht und komplexen Brüchen in den Beinen, die eine Rehabilitation notwendig machen. Nicht nur Senioren, sondern auch jüngeren Patienten, die an Arthritis, Parkinson oder multipler Sklerose erkrankt sind, können Rollatoren verschrieben werden.

Worauf müssen Sie achten?

Sie sollten unterscheiden, ob Sie einen Rollator lediglich in der Wohnung oder im Freien benutzen wollen. Rollatoren für Innenräume haben häufig schmalere Räder, Geräte für die Öffentlichkeit verfügen über luftgefüllte Reifen, die ein griffigeres Profil aufweisen. Generell ist es sinnvoll, wenn diese Gehhilfen so leicht wie möglich sind. So können sie über Hindernisse gehoben werden. Jedoch sollten Sie darauf achten, dass das nicht auf Kosten der Stabilität geht. Viele Rollatoren kann man zusammenfalten. Probieren Sie vor dem Kauf einfach aus, ob Sie damit zurechtkommen. Im Regelfall ist die Handhabung dieser Hilfsmittel jedoch einfach, da sie von den Herstellern mit Rücksicht auf die zumeist älteren Nutzer bedienerfreundlich produziert werden.

 

Quelle: walzvital.de
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