Anzeige


Rollstühle

In den letzten Jahren hat die Entwicklung der Rollstühle enorme Fortschritte gemacht. Der Rollstuhl ist nicht mehr nur ein einfaches Fortbewegungsmittel, sondern wurde auf die Bedürfnisse der jeweiligen Benutzer und deren Krankheitsbilder bzw. Behinderungen angepasst.  

Frau im Rollstuhl
© goodluz | Fotolia.com

Wenn ein Mensch auf den Rollstuhl angewiesen ist, war oftmals ein Schicksalsschlag wie ein schwerer Unfall dafür verantwortlich. In viele Fällen sitzt ein Mensch aber auch schon seit Beginn seines Lebens im Rollstuhl, weil er bereits mit einer Behinderung auf die Welt gekommen ist. Aber auch das Alter und mit ihm auftretende typische Leiden können der Grund dafür sein, dass man irgendwann auf dieses Hilfsmittel zurückgreifen muss, damit man mobil bleiben kann, zum Beispiel als Spätfolge des generellen rapiden Abbaus bei Alzheimer und Demenz. Ein Rollstuhl kann aber auch eine kurzfristige Entlastung darstellen, zum Beispiel nach einer schweren OP.

Je nach den Ansprüchen und Verwendungszweck gibt es viele verschiedene Arten von Rollstühlen. Ein offensichtliches Unterscheidungskriterium ist der zwischen einen Rollstuhl, bei denen die betroffene Person selbst mit der eigenen Körperkraft den Rollstuhl antreibt oder von einer zweiten Person geschoben wird und Elektrorollstühlen, die durch einen Elektromotor betrieben werden. Bei Ersteren gibt es wiederum verschiedene Unterarten, die sich in der Art des Antriebs unterscheiden. Am weitesten verbreitet sind die Greifreifenrollstühle, bei denen man mit den Händen Greifringe dazu nutzt, um sich im Rollstuhl zu bewegen. Aber auch je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedliche Varianten, wie zum Beispiel Sportrollstühle, die speziell für das Betreiben von Behindertensport entwickelt wurden, und Duschrollstühle, die aus nässeunempfindlichen Materialien gebaut sind und oft eine Hygieneöffnung in der Sitzfläche haben. Andere Arten sind zum Beispiel Aktiv-Rollstühle, die individuell an den Benutzer angepasst werden.

  • TIPP: Es ist ebenfalls eine Vielzahl von Zubehör für Rollstühle erhältlich, wie zum Beispiel Kopfstützen, Speichenschütze oder Fußbretter.

Jedoch ist die Art des Rollstuhls auch aus finanziellen Gründen eine wichtige Angelegenheit. Hier wird nach dem medizinischen Anwendungsgrund unterschieden, und je nach benötigter Rollstuhlart unterscheiden sich die Leistungen der Krankenkassen.
Zuallererst ist für das Inanspruchnehmen dieser Leistungen ein ärztliches Attest notwendig. Danach stellt die Kasse einen Rollstuhl als Sachdienstleistung zur Verfügung. Wer jedoch mit diesem unzufrieden ist und einen anderen Rollstuhl wünscht, muss dafür dann selbst zahlen. Auch die Pflege fällt dem Rollstuhlfahrer zu, während für Reparaturen in der Regel aufgekommen wird. Ein Rollstuhl kann bei der sogenannten Fallpauschalregelung auch gemietet werden. Sollte durch körperliche Beschwerden eine Entlastung notwendig werden, finanziert die Krankenkasse in der Regel auch einen Elektrorollstuhl bis 6 km/h.

  • WICHTIG: Herkömmliche Rollstühle und Elektrorollstühle bis 6 km/h sind von der Versicherungspflicht befreit. Ein Elektrorollstuhl, der schneller als 6 km/h ist, unterliegt jedoch dieser Pflicht.

 

Unser Angebot für Rollstühle im Deutschen Seniorenlotsen


Suchmodule


Anzeige