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Assistenzsysteme für Hilfe und Wohnkomfort im Alter

Länger selbstständig zuhause leben: Gerade bei ersten körperlichen oder mentalen Einschränkungen wie zunehmender Vergesslichkeit können intelligente Hilfe- und Komfortsysteme für die Wohnung ältere Menschen unterstützen. Man kann sich solche Systeme als intelligente technische Assistenten vorstellen, die die Signale einer Vielzahl von Sensoren verarbeiten und so vor Gefahren zuhause warnen und bei Bedarf Angehörige oder einen Pflegedienst informieren können.

Familie beim Picknick.
© Monkey Business | Fotolia.com

Dass die Zahl der allein Lebenden in Deutschland so hoch ist, liegt weniger an den vielen Singles der jüngeren Generation. Vielmehr liegt es daran, dass immer mehr ältere Menschen allein leben. Der Partner ist gestorben, die Kinder sind aus dem Haus und leben zudem oft weit weg – Mehrgenerationenhaushalte, in denen sich die Jüngeren um die Älteren kümmern, gibt es immer seltener. Im Alter ins Heim zu gehen, ist aber für die meisten Senioren keine Alternative. Vielmehr möchten sie so lange wie möglich zuhause wohnen bleiben.

Die Angehörigen fragen sich oftmals, ob das überhaupt möglich ist. Sie sind häufig hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, ihren Eltern oder Großeltern das Heim zu ersparen, und dem - auf den ersten Blick konträr erscheinenden – Wunsch nach einem sicheren Wohnumfeld für sie.

Erinnern, warnen, Hilfe rufen

Eine Lösung für diese zwiespältige Situation kann der Einsatz von Ambient Assisted Living-Technologien (AAL) sein. Solche Systeme funktionieren wie ein intelligenter Assistent und bieten Hilfe und Komfort. Sie können – nicht nur – Senioren im Alltag unterstützen, vor möglichen Gefahren warnen und auf Wunsch Angehörige oder einen Pflegedienst benachrichtigen. Die technischen Möglichkeiten gehen dabei weit über eine reine Notruf-Funktion hinaus.

Auch intelligente Technik ist kein Ersatz für persönlichen Kontakt

Sensoren an einer Tablettenbox etwa registrieren es, wenn diese geöffnet wird – über ein AAL-System lässt sich dann prüfen, ob Medikamente zur regulären Zeit eingenommen werden. Ein Bettsensor stellt fest, ob ein Bett belegt ist – das AAL-System kann dann Angehörigen melden, ob jemand ungewöhnlich lange im Bett liegt. Lassen sich Messgeräte für Vitalfunktionen in das System integrieren, können die Systemnutzer auch selbstständig beispielsweise ihren Blutdruck oder ihre Blutzuckerwerte messen und bei Vergessen daran erinnert werden. Gleichzeitig können Angehörige aus der Ferne kontrollieren, ob die Werte in Ordnung sind – und bei Auffälligkeiten mit Oma oder Opa einen Arzt aufsuchen. Denn bei allem, was Assistenzsysteme heute können: Den persönlichen Kontakt ersetzen sie nicht.

Baukastensystem von Vorteil

Casenio Assistenzsystem.
© casenio AG

Sie registrieren aber beispielsweise, ob sich ungewöhnlich lange niemand in der Wohnung bewegt, die Haustür sehr lange offen steht oder das Wasser im Bad überläuft. Besonders weit entwickelte Systeme merken auch, welche prinzipiell harmlosen Situationen in Kombination eine Gefahr darstellen – zum Beispiel, wenn ein Alleinlebender ins Bett geht, während der Herd noch an ist oder das Haus verlässt, während der Wasserhahn noch läuft. Moderne Hilfesysteme machen den Bewohner auf das Problem aufmerksam und benachrichtigen bei Bedarf einen Angehörigen, einen Nachbarn oder die zuständigen Pflegekräfte. Besonders praktisch sind Systeme, die nach dem Baukastenprinzip an die jeweilige Lebenssituation anpassbar und bei Bedarf individuell erweiterbar sind.

Während der Nutzung lernt das System dazu

„Ein modernes AAL-System kann sehr viele Situationen erkennen und bewerten und differenziert kommunizieren", sagt Tim Lange. Sein Unternehmen, die Berliner casenio AG, hat das gleichnamige Hilfe- und Komfortsystem entwickelt, das mit verschiedenen Sensoren arbeitet, kabellos installiert werden kann und während der Nutzung dazulernt. Die Sensoren übertragen sämtliche Informationen per Funk an eine Hauszentrale und von dort verschlüsselt an ein Rechenzentrum, wo sie mit den dort hinterlegten Daten zu den Gewohnheiten des Bewohners abgeglichen werden. Auf diese Weise können mögliche Gefahrensituationen schnell erkannt werden.

Umzug ins Pflegeheim hinauszögern

Auf AAL-Technologien basierende Hilfe- und Komfortsysteme ermöglichen somit vielen Menschen ein längeres Verbleiben in ihrem Zuhause und verschaffen gleichzeitig auch Angehörigen und Pflegenden Erleichterung und mehr Sicherheit. Der Umzug ins Pflegeheim kann sich damit oft vermeiden oder zumindest deutlich hinauszögern lassen. Ein weiterer Vorteil: Bei guten Systemen sind umständliche Umbauten oder das Vorhandensein von Telefon- und Internetanschluss überflüssig.

Erst informieren, dann kaufen

Da es mittlerweile allerdings viele und in Funktionsumfang und Preis sehr unterschiedliche AAL-Systeme gibt, sollte jeder sich vor der Anschaffung gut überlegen, welche Funktionen er benötigt. Auch generell gibt es für Senioren viele Angebote das Wohnumfeld betreffend – von Stützgriffen für das Bad bis zur barrierefreien Küche. In Musterwohnungen wie der „Ermündigungswohnung" in Berlin-Marzahn können sich Senioren nach Anmeldung völlig unverbindlich einen Überblick darüber verschaffen, was der Zielgruppe Senioren mittlerweile alles geboten wird. So lässt sich praxisnah testen, was man selbst gut gebrauchen könnte. Und was nicht.

 

Quelle: casenio AG
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