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GPS-Notortung

Obwohl das sogenannte Global Positioning System, oder kurz GPS eine noch relative neue Technologie ist, gilt es dennoch als das global wichtigste Verfahren zur Ortung und Positionsbestimmung von Personen und Objekten.

Armr mit GPS-Uhr.
© blas | Fotolia.com

Genutzt wird ein Satellitensystem, welches um den gesamten Erdball positioniert ist und durchgehend seine genauen Koordinaten per Radiosignal sendet. Dieses Signal wird dann von einem GPS-Empfänger abgeglichen, um die eigene Position zu bestimmen. Die Militärforschung hat das GPS als erstes verwendet, heutzutage steckt diese Technik allerdings in einer Vielzahl von Geräten, von Handys über Navigationssysteme bis hin zu Schiffen und Autos.

Neben diesem großen Spektrum an Einbaumöglichkeiten von GPS gibt es auch zahlreiche Anwendungsgebiete. Von Navigation in Luft- und Seefahrt sowie Autos über die Ermittlung gegen Verbrechen und Überwachung von elektronischen Fußfesseln bis hin zum Personen- und Fahrzeugschutz. Es gibt sogar bereits Sportarten und Kunstformen, die auf GPS basieren. Ein Beispiel hierfür ist das neue Spiel Geocaching, das wie eine Art GPS-Schnitzeljagd funktioniert.

Neben den kleinen eigenständigen GPS-Geräten sind viele Alltagsgeräte wie beispielsweise Handys mit GPS ausgestattet, so ist der Nutzen für die Personenortung sehr groß. Insbesondere das gezielte Auffinden von Schutzbefohlenen wird auf diese Weise ermöglicht. Unter Schutzbefohlenen versteht man neben Kindern auch vor allem ältere Menschen. Darunter fallen zum einen gesunde Menschen fortgeschrittenen Alters, die aber von Natur aus einem größeren Risiko unterliegen einen schweren und oft unerwartet eintretenden medizinischen Notfall zu erleiden, wie beispielsweise einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall. Zum anderen kann GPS auch sehr hilfreich sein beim Auffinden von pflegebedürftigen älteren Menschen, welche als vermisst gemeldet wurden.

Dies ist häufig bei Demenzkranken der Fall, die eine ausgeprägte Weglauftendenz haben. Ist ein Betroffener jedoch erst einmal von seiner Pflegeeinrichtung fort, so ist er meist hilflos und Gefahren wie Unfällen, Unterkühlung oder Dehydrierung schutzlos ausgeliefert. Mittels eines GPS-Systems ist es möglich die Position des Vermissten bis auf 5 Meter genau zu ermitteln und somit für schnelle Hilfe zu sorgen. Allerdings sollte nicht bei jeder harmlosen Abweichung sofort der Alarm losgehen, deshalb ist es möglich „sichere Zonen" einzustellen, in welchen sich die betreffende Person frei bewegen kann.

Sicherlich ist solch eine dauernde Überwachung auch kritisch zu hinterfragen. Im Falle eines ständig auf Hilfe angewiesenen Menschen kann diese Technologie aber lebensrettend sein.

 

Unser Angebot zum Thema Hausnotruf / GPS-Personenortung im Deutschen Seniorenlotsen

 


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