Anwaltsbüro Mann-Groß

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Heute Senior sein bedeutet aktive Lebensgestaltung: Reisen, ehrenamtliches Engagement , Weiterbildung, altersgerechtes Wohnen in den bisherigen "vier Wänden", Gesunderhaltung durch Kuren und sonstige Freizeitangebote: kurzum umfassende gesellschaftliche Teilhabe.

Jeder Senior weiß jedoch: das Leben verläuft nicht geradlinig, sondern hält Unabwägbarkeiten für uns bereit:  Schwere Erkrankungen, Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit und Ähnliches. Diese Unabwägbarkeiten des Lebens könne  aber durch rechtzeitige fundierte Information und Beratung aktiv abgemildert werden. In juristischer Hinsicht beziehen sich seniorbetreffende Fragestellungen auf fast alle Rechtsgebiete, sodass heute der Begriff des "Seniorenrechts" verwendet wird, um die Komplexität der unterschiedlichen Problemlagen deutlich zu machen. Genau hier setzt das speziell für Sie erweiterte Beratungsangebot von Frau Rechtsanwältin Mann-Gross an.  Konkret bedeutet dies für Sie:

 

 Beratung und Durchsetzung Ihrer zivil- und sozialrechtlichen Ansprüche, insbesondere bei folgende Fragestellungen:

- Welche Rechte haben Sie  als Reisender?  Sind Sie immer an die Allgemeinen Reisebedingungen  des  Veranstalters gebunden? Wann müssen Sie einen Reisemangel dokumentieren? In welcher Höhe mindert sich der Reisepreis bei dem konkret aufgetretenen Mangel?

- Welche Ansprüche und Rechte haben Sie beim E-Commerce (online-Kaufvertrag) als Käufer?

- Welche haftungsrechtlichen Fallstricke sollten Sie  bei  der Übernahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit beachten?

- Wie erreichen Sie einen altersgerechten Umbau Ihrer Wohnung als Mieter, Eigentümer, Wohnungseigentümer? Welche Fördermittel können Sie beanspruchen?  Wie gehen Sie vor, um Ihr Bauvorhaben zu realisieren?

- Wie vererben Sie ihr lebenslang erwirtschaftetes Vermögen rechtsbeständig ? Was bedeuten die Begriffe gesetzliche und gewillkürte Erbfolge? Welches gesetzliche Modell  (gesetzliche Erbfolge, Einzeltestament, Berliner Testament ) kann Ihren  wirklichen Willen am besten umsetzen?  Welche Vor- und Nachteile hat ein so genanntes Berliner Testament? Was ist zu beachten, wenn Sie ihren gewöhnlichen Wohnsitz im europäischen Ausland haben, z.B. dauerhaft in Spanien wohnen?

- Welche Vorsorgemaßnahmen sollten Sie treffen, um "ruhig"  schlafen zu können?  Welche Zielsetzungen und rechtliche Anforderungen  hat die Trias Patienten- und Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht ?

- Welche Ansprüche und Rechte haben Sie bei einem Behandlungsfehler? Welche Patientenrechte stehen Ihnen zu? Welche Widerrufsrechte haben Sie im Rahmen eines integrierten Versorgungsvertrages?  Wie können Sie in den Genuss einer Privatbehandlung kommen, obwohl Sie gesetzlich krankenversichert sind?

- Wann werden Sie als "pflegebedürftig" im Sinne der Pflegeversicherung  anerkannt? Welche Ansprüche können Sie nach SGB XI geltend machen? Welche Maßnahmen sollten Sie zur Vorbereitungen einer medizinischen Begutachtung treffen (Pflegetagebuch etc.) ? Wie können Sie eine höhere Einstufung durchsetzen?

- Was wird im Heimvertrag geregelt? Welche Fragen sollten Sie vor der Entscheidung für  eine  Alten- oder Pflegeeinrichtung abklären?

 

Zur Klärung dieser und weiterer Fragen steht Ihnen zur Beratung sowie zur außergerichtlichen und gerichtlichen Durchsetzung Ihrer Ansprüche und Rechte Frau Rechtsanwältin Claudia Mann-Groß zur Verfügung, die im Übrigen  mit Herrn Steuerberater Wilfried Groß  nicht nur verheiratet ist, sondern  schon seit Jahrzehnten zum Nutzen der Mandantschaft die heutzutage vielbeschworene  innovative Errungenschaft einer Zusammenarbeit zwische Jurist und Steuerberater  lebt.  

Die im Jahr 1995 in Schwetzingen mit überwiegend zivilrechtlicher Ausrichtung   gegründete Kanzlei  erfuhr durch die Beratung und Vertretung von Jugendhilfe- und Pflegeeinrichtungen sowie durch die  erworbene Zusatzqualifikation Master of Arts ("Management von Gesundheits-und Sozialeinrichtungen") eine nachhaltige Erweiterung des  Beratungs- und Leistungsspektrums  sowohl für private Einrichtungsträger als auch für Senioren.  

Vor diesem Hintergrund kann Frau Rechtsanwältin Claudia Mann-Groß  eine mehrdimensionale Beratung anbieten.  Die Beratungsleistungen beziehen sich zwar im Wesentlichen auf die rechtlichen Normen.  Darüber hinaus verschafft aber die Kenntnis der inneren Organisationstrukturen von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen  - angefangen von der Führungsebene bis zur einzelnen Mitarbeiterin - eine andere Wahrnehmung und Sichtweise, die für Sie im Sinne einer zielführenden Erledigung Ihres Anliegens nicht unwesentlich ist.

Die Kanzlei befindet sich in verkehrsgünstiger Lage,  angenehmer Wohnlage im Grünen und verfügt über eigene Parkplätze. 

Last but not least: Überprüfen Sie Ihre Rechtsschutzversicherung! Die meisten Versicherungsverträge (Privat-Rechtsschutz) enthalten die Möglichkeit,  eine familien- oder erbrechtliche  Beratung in Anspruch zu nehmen. So kommen Sie z.B. kostenfrei in den Genuss einer umfassenden Beratung für eine testamentarische  Verfügung.

Für alle Senioren, die den theoretischen Hintergrund der  innovativen  Versorgungsform "Intergierte Versorgung"  näher kennenlernen wollen,  sowie für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, die sich für die vergaberechtlichen Probleme bei der integrierten Versorgung interessieren, ist im Folgenden eine Leseprobe der von Frau Rechtsanwältin Claudia Mann-Groß gefertigten Masterarbeit beigefügt. Bei  weitergehendem Interesse kann die vollständige Masterarbeit bei Frau Rechtsanwältin Mann-Groß abgerufen werden.  

Ratgeber - Leistungen der Pflegeversicherung für Pflegepersonen

Ratgeber - Leistungsansprüche in der sozialen Pflegeversicherung

Serviceleistungen für Senioren

Falls aufgrund Ihres Alters oder Ihrer Gesundheit eine Beratung nicht in den Kanzleiräumen stattfinden kann, ist Frau Rechtsanwältin Mann-Groß selbstverständlich auch bereit, zu Ihnen nach  Hause zu kommen. Dies gilt insbesondere im Rahmen einer anstehenden Einstufung in eine Pflegestufe zur Beratung und Vorbereitung einer medizinischen Begutachtung.

Vortragsreihen zum Thema "Seniorenrecht" sind in Planung und werden in den Kanzleiräumen stattfinden.  Anregungen und Vorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

Wenn Sie Fragen zu den seniorenbezogenen Leistungen und Angeboten der Kanzlei haben, können Sie das Kontaktformular nutzen. Frau Rechtsanwältin Mann-Gross wird sich dann umgehend bei  Ihnen melden.

Hinweise:

Durch die Übermittlung einer E-Mail oder Nutzung des Kontaktformulars wird ein Mandatsverhältnis nicht begründet, insbesondere kein Online-Dienstvertrag geschlossen. Zum Zustandekommen bedarf es einer ausdrücklichen Beauftragung seitens des Mandanten und einer Mandatsannahme durch die Kanzlei.

 

 

Häufige Fragen und Antworten

Aus dem Kanzleialltag:

  • Herr S. sucht ein geeignetes Pflegeheim für seine betagte Mutter. Wie soll er vorgehen?

Neben den Bewertungen des Medizinischen Dienstes sind in den einzelnen Bundesländern zwischenzeitlich so genannte Pflegestützpunkte eingerichtet, die auch bei der Wahl der geeigneten Pflegeeinrichtung Hilfestellung leisten können. Ferner ist es ratsam, eine individuelle Checkliste anzufertigen, die sich an den persönlichen Wünschen ihrer Frau Mutter orientiert. Kriterien und Anhaltspunkte sind hierbei: Lage und Ausstattung des Hauses, Wohnqualität im Haus, der eigene Wohnraum, Pflege/Betreuung der Bewohner, vorhandener Sozialdienst, Speisen/Wäschedienst sowie Heimvertrag und Heimordnung. Ein Ihnen vorgelegter Heimvertrag, der klare Klauseln enthält, ein ausgewogenes und faires  Zusammenwirken der Rechte und Pflichten der Vertragsparteien  indiziert und den pflegebedürftigen Bewohner  als im Mittelpunkt stehend  anerkennt, kann ein erstes Qualitätsmerkmal der Einrichtung darstellen.

  • Frau W. war in Frankreich mit ihrem PKW unterwegs. An einer Kreuzung ist ein französischer Fahrer auf ihr Fahrzeug aufgefahren. Muss ich denn meine Schadensersatzansprüche in Frankreich geltend machen?

Nein, wir können über den Zentralruf der Autoversicherer (http://www.gdvdl.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/150331_rz_Zentralruf_Flyer_v02.pdf.) den zuständigen Regulierungsbeauftragten für die betroffene französische gegnerische Haftpflichtversicherung in Deutschland ermitteln. Dies hat den Vorteil, dass der betreffende Regulierungsbeauftragte in Deutschland innerhalb von drei Monaten tätig werden muss und auch in  Deutschland verklagt werden könnte.

  • Frau K. ist der Ansicht, von dem konsultierten Orthopäden falsch behandelt worden zu sein; sie meint, ihre schmerzhafte Knieentzündung sei auf fehlerhaftes Verhalten des Arztes zurückzuführen. Sie will wissen, ob und gegebenfalls welche Ansprüche Sie geltend machen kann

Bei dem Begriff "Ärztlicher Behandlungsfehler" unterscheidet man grundsätzlich zwischen Diagosefehlern, Therapiefehlern sowie Organisationsmängel (z.B. der Verstoss gegen Hygienevorschriften) . Zahlreiche Gesetzesnovellen haben zu einer Verbesserung der Position des Patienten und zu einer Verschärfung der Arzthaftung geführt.  Dabei ist die Arzthaftung im Bürgerlichen Gesetzbuch nicht als einheitliche Berufshaftung ausgestaltet, sondern beruht auf einer vertraglichen und deliktischen Haftungsgrundlage. Für den geschädigten Mandanten kommen daher vertragliche und deliktische Anspruchsgrundlagen für Schadensersatzforderungen in Betracht.Wichtig ist insoweit der Hinweis, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen, die in Bezug auf die medizinische Behandlung einen Haftungsausschluss oder einen Haftungsbeschränkung der Behandlungsseite normieren, als unzulässig gelten. 

  • Die Eheleute T., beide 70 Jahr alt und deutsche Staatsangehörige, haben sich in die Toskana verliebt und haben in Italien schon seit längerem ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort. Sie sind der Meinung, mit der Errichtung eines Berliner Testaments erbrechtlich bestens vorgesorgt zu haben.  Risiko?

Leider haben die Eheleute T. nicht beachtet, dass auf die Vermögensnachfolge von Todes wegen die Europäische Erbrechtsverordung anwendbar ist, und zwar für alle Todesfälle ab dem 17. August 2015. Ab diesem Zeitpunkt  wird das anwendbare Erbrecht in allen europäischen Mitgliedsstaaten (mit Ausnahme von Dänemark, Irland, und Großbritanien) nach denselben Regelungen bestimmt. Dies bedeutet, dass nunmehr grundsätzlich das Erbrecht desjenigen Staates anzuwenden ist, in dem der Erblasser seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Dies kann zu Überraschungen und vom Erblasser ungewollten Ergebnissen führen. Auch wenn kein Testament vorliegt, also gesetzliche Erbfolge einschlägig ist, kann auch diese nach dem ausländischen Erbrecht erheblich von der gesetzlichen Erbfolge nach deutschen abweichen.  Hier besteht dringender Anpassungs- und Beratungsbedarf, vor allem weil die besagte Verordnung auch für  testamentarische Verfügungen gilt, die vor dem 17.8.2015 errichtet wurden.

  • Frau T. ruft nochmals an und erkundigt sich, ob es eigentlich in ihrem Fall, also bei verheirateten Eheleuten, stets günstiger ist, ein so genanntes Berliner Testament zu errichten.

 

Das Berliner Testament ist - so lässt sich vermuten - die wohl beliebteste und am häufigsten vorkommende erbrechtliche Gestaltungsform unter Ehegatten, kann aber auch von Lebenspartnern errichtet werden (§ 10 Abs.4 S.2 LPartG).  Die Entscheidung für die Reinform des Berliner Testaments ist aber nicht nur mit Vorteilen verbunden.  Der Anfall des gesamten Vermögens des Erstversterbenden zunächst bei dem überlebenden Ehegatten, kann bei größerem Vermögen zu erheblichen steuerlichen Nachteilen führen, nämlich zu einer "zweiten Besteuerung desselben Vermögens". Dies gilt insbesondere bei einem alsbaldigen Tod des zunächst überlebenden Ehegatten. Es ist daher genau zu überlegen, ob das Berliner Testament im Einzelfall sinnvoll ist, oder ob nicht besser auf andere alternative Gestaltungsformen zurückgegriffen werden sollte.

  • Herrn D., der gesetzlich krankenversichert ist,  wurde im Städtischen Krankenhaus dringend angeraten, alsbald eine Hüftoperation durchführen zu lassen; er möchte diesen Therapievorschlag noch von einem anderen Facharzt überprüfen lassen, ohne dass ihm hierdurch gesonderte Kosten entstehen. Hat Herr D. einen diesbezüglichen Rechtsanspruch?

Durch das am 23.07.2015 in Kraft  getretene Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG wurden die Leistungsansprüche der gesetzlich Versicherten erweitert: Danach erhalten Patienten künftig einen regelhaften Anspruch auf die Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung bei bestimmten planbaren Eingriffen, damit die Versicherten darauf vertrauen können, dass bei  ihnen nur solche Eingriffe durchgeführt, die tatsächlich medizinisch notwendig sind. Hintergrund  dieser Vorschrift ist die negative Entwicklung , dass in manchen Fachgebieten im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern die Anzahl lukrativer Operationen und damit die Kosten für die Krankenversicherer explosionsartig angestiegen ist. Für welche planbaren Eingriffe der Anspruch auf Einholung einer Zweitmeinung im Einzelnen besteht, soll durch den Gemeinsamen Bundesausschuss bis zum 31.12.2015 in Form einer  Richtlinie näher konkretisiert werden . Erst im Anschluss hieran werden aussagekräftige Ausführungen zu der Frage, für welche planbaren Eingriffe das Recht auf Zweitmeinung eröffnet ist, möglich sein.

  • Frau F. will wissen, ob ihr Ehemann vertretungsberechtigt ist, wenn sie wegen fortschreitendem Alters,  Gebrechlichkeit, Erkrankung oder eine sonstige plötzliche Notsituation nicht mehr in der Lage sein sollte, autonome Entscheidungen zu treffen.

Nein, denn andere Personen können für Volljährige nur dann entscheiden oder Erklärungen abgeben, wenn sie hierzu entweder aufgrund einer rechtsgeschäftlichen Vollmacht  (Vorsorgevollmacht) bevollmächtigt sind oder durch das Vormundschaftsgericht als Betreuer eingesetzt sind, wobei ein gerichtliches Verfahren dann nicht erforderlich ist, wenn und soweit ein Bevollmächtigter die Angelegenheiten regeln kann. Die Vorsorgevollmacht ist also das ideale Rechtsinstitut, um die eigene Zukunft auch für den Fall selbst zu gestalten, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen oder rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben. Mit diesem Rechtsinstrument können Sie "in gesunden Tagen" die Vertrauensperson selbst auswählen, die bei später eintretender Geschäfts- und/oder Einwillungsunfähigkeit entscheidet und handelt. Die Bundesnotarkammer führt hierzu aus: "Vorsorgevollmachten zu gestalten ist nicht ganz einfach. Die Vollmacht sollte zu Ihnen und Ihrem Leben passen. So individuell, wie Sie sind, so wenig eignen sich oft "standardmäßige" -  im Internet zahlreich angebotene - Muster für wichtige Weichenstellungen im Bereich der Vorsorge. Deshalb unser Rat: Lassen Sie sich rechtlich beraten!" Wird die Vorsorgevollmacht mit einer Patienten- und Betreuungsverfügung kombiniert, haben Sie einen großen Schritt zur Vorsorge geleistet.


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