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Studieren im Alter

Der Wunsch nach Wissen und Bildung nimmt im Alter nicht ab, sondern im Gegenteil, in der Regel verfügt man gerade in diesem Lebensabschnitt über mehr Zeit und Möglichkeiten sich mit den Themen, die einen besonders interessieren, näher zu beschäftigen.

Eine ältere Frau steht mit Büchern im linken Arm in einer Unibibliothek und blickt lächelnd in die Kamera.
© Sergey Nivens | Fotolia.com

Aus den unterschiedlichsten Gründen kann es geschehen, dass es einem im Laufe des Lebens versagt ist, das Wissen zu erlangen, oder den Bildungsweg einzuschlagen, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Diese Hindernisse bestehen im Alter aber oftmals nicht mehr. Daher beginnen immer mehr Menschen im Rentenalter ein Studium, welches auf zahlreichen Wegen absolviert werden kann. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit ein Studium an einer normalen Universität oder aber an einer Seniorenuniversität zu absolvieren.

An einer gewöhnlichen Universität besteht die Wahl zwischen einem ordentlichen Studium oder dem Studium als Gasthörer. Vorteil des Studierens als Gasthörer im Gegensatz zum ordentlichen Studium ist, dass kein Abitur vonnöten ist. Allerdings kann man auf diesem Weg auch keinen Abschluss erhalten. Somit geht es dabei lediglich um das Erlangen von Wissen und der Befriedigung von Neugierde. Das kostenpflichtige Allgemeinstudium an einer Seniorenuniversität ist, wie der Name bereits sagt, auf Senioren zugeschnitten. Allerdings ist die Anzahl der Teilnehmer stark limitiert.

Fernstudium

Problematisch wird der Wunsch zu studieren allerdings, wenn die nächste Universität oder Abendschule etwas weiter entfernt ist und die Mobilität mit zunehmendem Alter stärker eingeschränkt ist. Eine optimale Lösung bietet das Fernstudium, das von Personen jeder Altersklasse gerne absolviert wird aufgrund des flexibleren Zeitmanagements. Der Student bekommt die Lern- und Prüfungsunterlagen per Post zugeschickt, bearbeitet diese dann zu Hause und schickt sie anschließend wieder zurück.

Ein Vorteil des Selbststudiums ist, dass der Lernerfolg von qualifizierten Lehrkräften mitverfolgt wird. So werden Aufgaben regelmäßig korrigiert und geprüft. Unter Umständen gibt es auch sogenannte Präsenzphasen, in denen die Teilnehmer Seminare oder Arbeitsgruppen besuchen. Zu beachten ist allerdings, dass für bestimmte Studiengänge allgemeine Schulabschlüsse oder Vorkenntnisse benötigt werden.

Onlinestudium

Durch modernste Technik hat sich mittlerweile eine weitere Form des Fernstudiums durchgesetzt- das Onlinestudium bzw. auch E-Learning genannt. Hierbei wird durch das World Wide Web kommuniziert, was den Prozess des Versendens im Vergleich zu Sendung per Post um einiges beschleunigt. Durch die Nutzung des Computers kann auch auf Multimedia, sprich Audio- und Video-Inhalte, zurückgegriffen werden. Die Kommunikation mit Lehrkräften oder anderen Studierenden wird durch Diskussionsforen, per E-Mail oder per Skype-Videokonferenz  möglich. Insgesamt wird der Mitmachfaktor gesteigert. Heutzutage ist es sogar möglich, virtuelle Hörsäle und Videokonferenzen einzurichten. Wie auch bei einem herkömmlichen Fernstudium können begleitende Präsenzphasen das Studium komplementieren.

Die Abschlüsse eines Fern- oder Onlinestudiums sind den an Universitäten angebotenen gleichwertig. Des Weiteren werden sämtliche Materialien mittels festgelegten Qualitätsstandards staatlich geprüft.

 

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