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Haustiere: Ein bester Freund fürs Leben

Sowohl für die Lebensfreude als auch für das körperliche Wohlbefinden sind Haustiere eine große Bereicherung, denn sie können ihren Besitzern eine neue Aufgabe im Leben geben.

Frau schmust mit ihrem Hund asuf dem Sofa.
© Halfpoint | Fotolia.com

Viele, die frisch im Rentenalter sind, merken, dass es plötzlich Zeit für Dinge gibt, die man früher nie hatte. Man kann sich neuen Interessen und Hobbys widmen. Auch die Anschaffung eines Haustieres kann eine Möglichkeit sein. Diese benötigen zwar viel Zuneigung und Pflege, im Gegenzug erfüllen sie den Alltag mit Zuneigung und Frohsinn. Der Tagesablauf strukturiert sich und bleibt stets abwechslungsreich. Denn Haustiere bieten immer Anlass zur Kommunikation. Sei es mit ihnen oder über sie.

Bevor die Entscheidung für oder gegen die Anschaffung eines Haustieres fällt, sollte man sich darüber informieren, wie viel Zeit die tägliche Pflege des Tiers benötigt. Vor allem junge Tiere benötigen viel Zuwendung, Pflege und Erziehung. Auch regelmäßige Tierarztbesuche müssen berücksichtigt werden. Die Entscheidung für ein älteres Tier aus einem Tierheim kann auch eine Möglichkeit sein.

Des Menschen bester Freund

Ein Hund als Haustier ist immer eine gute Wahl. Denn ein Hund hält seinen Besitzer fit und ausgeglichen. Mehrmals täglich braucht ein Hund Auslauf an der frischen Luft. Und wenn Bello Spazierengehen möchte, dann zählen für ihn keine Ausreden – egal ob es regnet oder schneit. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen reichen 150 Minuten Bewegung pro Woche aus, um das Herz-Kreislauf-System langfristig fit zu halten. So viel sei verraten: Bello freut sich auch über mehr als 150 Minuten Bewegung in der Woche. Ebenfalls wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Anwesenheit und das Streicheln von Hunden (sowie Katzen) den Blutdruck und die Herzfrequenz senken können.

Hunde machen viel Arbeit und haben hohe Ansprüche an Freiraum- und Auslaufmöglichkeiten. Sie benötigen viel Futter, müssen täglich ausgeführt und gepflegt werden. Auch der finanzielle Faktor sollte berücksichtigt werden. Hunde können bis zu 100 Euro pro Jahr besteuert werden und Futterkosten dürfen nicht unterschätzt werden. Leider sind Hunde nicht in allen Wohnungen und Pflegeheimen zugelassen sind. Auch wer gerne reist oder häufigere Kur- oder Krankenhausaufenthalte plant, sollte die Anschaffung eines Hundes gut durchdenken, da die Tiere nicht auf sich allein gestellt werden können. Hunde sind daher vor allem für Tierfreunde, die sich viel und gerne an der frischen Luft bewegen und genug Platz haben, geeignet.

Niemand muss auf Haustiere verzichten

Auch andere Tiere wie Nager, Vögel und Katzen können zum geliebten Haustier werden. Diese sind im Vergleich zu Hunden weniger pflegeintensiv. Zwar benötigen sie regelmäßig Futter, frisches Wasser und Streicheleinheiten, sie können sich aber auch gut alleine beschäftigen. Nagetiere benötigen eine kabelgesicherte Umgebung und eine saubere Behausung in einem Käfig. Ein bis zweimal täglich sollten sie frisches Futter, Heu und Wasser bekommen. Hamster können kontaktfreudig sein. Dies steht aber in keinem Vergleich zur Kommunikation zwischen Mensch und Hund oder Katze.

Vögel sollten in Gruppen gehalten werden und brauchen Zuwendung von ihrem Besitzer. Tägliche Fütterung, frisches Wasser und die Möglichkeit zu Freiflügen sind für eine artgerechte Käfighaltung notwendig. Vogelgezwitscher in der Wohnung macht einfach gute Laune! Und manchen Wellensittichen kann sogar das Sprechen beigebracht werden.

Fische sind keine kommunikativen Haustiere. Aquarien wirken auf Menschen beruhigend und sind schön anzuschauen. Lediglich eine tägliche Fütterung und gelegentlicher Wasserwechsel machen Fische zu pflegeleichten Tieren. Eine Urlaubsreise, ein Kur- oder Krankenhausaufenthalt ist kein Problem. Die tägliche Fütterung kann durch einen Futterautomaten gesteuert werden.

Wer nun Lust auf ein Haustier bekommen hat, sich aber keines anschaffen möchte oder kann, muss dennoch nicht auf die Gesellschaft von Haustieren verzichten. Tierbesuchsdienste sind eine Alternative. Private Hundehalter oder Angehörige von Tiervereinen besuchen Sie in regelmäßigen Abständen in Ihrer Wohnung. Auch das örtliche Tierheim ist eine gute Anlaufstelle. Dort werden immer Helfer gesucht, die sich um die Tiere kümmern. Von Streicheleinheiten bis zu langen Gassigängen ist alles möglich. Es lohnt sich, denn Haustiere machen einfach Spaß.

 


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