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Psychologie

Psychologische Unterstützung kann in jedem Alter und in jeder Lebenslage nötig sein. Die Psychologie beschäftigt sich grundsätzlich mit dem Erleben und Verhalten des Menschen. Im Laufe des Lebens wird man immer wieder vor Entwicklungsaufgaben gestellt. Doch um diese meistern zu können, kann manchmal Hilfe erforderlich werden.

Zwei Hände umfassen eine Hand.
© Ocskay Mark | Fotolia.com

Psychische Probleme können das ganze Leben hindurch auftreten. Diese sind je nach Lebenslage jedoch verschieden. Im Alter bewegen andere Themen als in jungen Jahren. Themen wie das Älterwerden an sich oder Krankheiten wie Demenz und der Umgang mit Abschied und Tod können im Alter zur psychischen Belastung werden.

Altern

Je älter man wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass die motorischen und geistigen Fähigkeiten nachlassen. Das Seh- und Hörvermögen kann sich verschlechtern und die eigene Mobilität kann sich einschränken. Doch zu lernen, mit den eigenen Gebrechen umzugehen und zu akzeptieren, dass der eigene Körpers einem weniger gehorcht als in jungen Jahren, kann schwierig sein und zu psychischen Problemen führen. Die Gerontopsychologie setzt an diesem Punkt an. Gerontopsychologen beschäftigen sich mit alternden Patienten und versuchen, das Erleben und das Verhalten ihrer Patienten zu beeinflussen. Sie sind speziell auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung ausgebildet. Der erste Schritt für ein glückliches Älterwerden ist offensichtlich und doch schwer. Es ist wichtig, sich selbst und seinen Körper mit möglichen Einschränkungen zu akzeptieren. Eine gute Nachricht gibt es: Dem körperlichen Verfall kann man entgegen wirken. Durch Gehirnjogging hält man den Geist fit. Durch regelmäßige Bewegung den Körper.

Krankheiten

Neben den üblichen Symptomen des Alterns treten auch bestimmte Krankheiten vermehrt auf. Dazu gehören Alzheimer und Parkinson. Neben dem Umgang mit der körperlichen Einschränkung muss man auch lernen, diese Einschränkung psychisch zu verarbeiten. Insbesondere Demenz stellt eine große Belastung dar – nicht nur für den Erkrankten, sondern auch für die Angehörigen. Wenn der Vater seine Eigenständigkeit verliert, sich immer weiter seine eigene Welt aufbaut und schließlich die eigenen Angehörigen nicht mehr erkennt, ist das eine schwere Situation für alle Angehörigen. Sich über die jeweilige Krankheit zu informieren, kann erleichternd wirken. Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffen kann Abhilfe schaffen.

Abschied und Tod

Wenn der eigene Tod immer näher rückt und man sich vermehrt von gleichaltrigen Freunden und Familienmitglieder verabschieden muss, ist das belastend für die eigene Seele. Der Umgang mit Abschied und Tod stellt den Menschen vor große Probleme und kann schmerzhaft sein. Wie soll man leben, wenn der Partner nicht mehr an der eigenen Seite ist? Trauerbewältigung bedarf Zeit und oftmals ist es ratsam, sich professionelle Hilfe zu suchen. Denn der Verlust eines geliebten Menschens kann zu weiteren Problemen und psychischen Krankheiten führen. Man muss sich bewusst machen, dass man mit seinen Gefühlen nicht alleine ist, und dass das Gespräch mit anderen, befreiend sein kann. Angst und Scheu vor einer Trauerberatung sind unbegründet. Denn gewisse Themen gehen jeden etwas an.


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