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Checkliste für die Senioren WG

Eine mögliche Wohnform im Alter ist das Wohnen in einer Gemeinschaft. Bei diesem speziellen Wohnkonzept leben ältere Menschen in einem barrierefrei gestalteten Haus oder einer größeren Wohnung zusammen, helfen und unterstützen sich gegenseitig.

Impuls

Es sollte frühzeitig angefangen werden, sich Gedanken über den Alterswohnsitz zu machen. Fällt die Wahl auf die Gründung einer Senioren-Wohngemeinschaft (Senioren-WG), so sollten alleine, aber auch gemeinsam mit den Mitbewohnern einige Punkte vor dem Einzug geklärt werden.

  • Die Mitbewohner und eine gemeinsame Bleibe müssen rechtzeitig gefunden werden
  • Wollen Sie sich beraten lassen, wenden Sie sich an städtische Vereine, die alternative Wohnformen unterstützen

Mitbewohnersuche

  • Bevor Sie sich nach den perfekten Mitbewohnern in ihrer Stadt umschauen, betrachten Sie eventuell schon in jüngeren Jahren die Möglichkeit, Mitbewohner aus dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis heranzuziehen, bei wem Sie sich ein Zusammenwohnen vorstellen können.
  • Sie können aber auch einen Aushang im örtlichen Wohnungsamt oder Seniorentreff machen sowie eine Anzeige online schalten
  • Grundsätzlich gilt: Die Chemie zwischen den Mitbewohner muss stimmen, schließlich möchte man eine nette Zeit miteinander verbringen

Wohnung

Bei der Auswahl der Wohnung sollte unbedingt auf die folgenden Punkte geachtet werden:

  • genügend Rückzugsmöglichkeiten
  • eine ausreichende Größe
  • potenzielle Gemeinschaftsräume
  • eine alters- beziehungsweise behindertengerechte Ausstattung
  • eine gute Infrastruktur (besonders, wenn es ein Haus im Grünen werden soll) oder schnelle Erreichbarkeit von wichtigsten Geschäften
  • die Bürokratie: Eindeutige Kündigungsfristen im Mietvertrag sind ein Muss im Falle der Pflegebedürftigkeit, des Auszugs oder des Todes

Zusammenleben

Vereinbaren Sie vorab ein paar Grundregeln, um während des Zusammenlebens Streit zu vermeiden. Fragen, die zu klären sind, betreffen:

  • Haustiere
  • Verpflichtungen im Haushalt
  • Vorkehrungen im Pflege oder Sterbefall
  • Zusätzliche Hilfskräfte für Garten oder Haushalt
  • Vertragsart: Findet das Mieten als Wohngemeinschaft statt, gibt es mehrere Hauptmieter oder einen Hauptmieter mit mehreren Untermietern?
  • Finanzielles: Nebenkostenabrechnungen, Mietzahlungen, Gemeinschaftseinkäufe sowie eventuell später auch notwendige Pflegekraftkosten sollten unbedingt bedacht und gerecht geklärt werden, damit keiner sich finanziell benachteiligt fühlt

 


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