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Alzheimer

Morbus Alzheimer ist eine Demenz-Krankheit, die durch eine Schädigung des Gehirns oder der Hirnzellen entsteht. Alzheimer ist eine typische Alterskrankheit, die besonders bei alten Menschen auftritt und eine Abnahme der täglichen Aktivität, sowie Gedächtnisverlust und Persönlichkeitsänderung zufolge hat. Ungefähr ein Drittel der über 90 Jährigen leiden an dieser Krankheit.

Prävention 

Bei einer Alzheimererkrankung legen sich Plaques und Neurofibrille an die Neuronen im Gehirn an. Jedoch ist die genaue Ursache von Alzheimer noch nicht genau bekannt, was auch die Prävention erschwert. Daher gibt es keine offiziellen Empfehlungen zur Prävention von Alzheimer, sondern nur einige Ratschläge.

Geraten wird Risikofaktoren wie starkes Rauchen oder Übergewicht zu vermeiden. Zudem sollte Diabetes, Bluthochdruck oder ein erhöhter Cholesterinspiegel frühzeitig behandelt werden.

Obwohl es möglich ist, dass Alzheimer genetisch bedingt ist, wird davon ausgegangen, dass durch ausgewogene, gesunde Ernährung (siehe auch „Gesunde Ernährung") und hohe geistige Aktivität im Alter (siehe beispielsweise „Gedächtnistraining") das Alzheimer-Risiko gesenkt werden kann.

Warnhinweise und Verlauf 

Ein Warnhinweis auf Alzheimer ist insbesondere das typische Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses. Jedoch sollte dabei nicht sofort auf Alzheimer geschlossen werden, da es sich in weniger extremen Fällen auch um normale Altersvergesslichkeit handeln kann.

Oft ist diese Verminderung des Gedächtnisses in der ersten Phase des Krankheitsverlaufs auch mit einer Depression und Teilnahmslosigkeit gepaart.

Langsam verlernt der an Alzheimer erkrankte Mensch zudem alltägliche Dinge wie das Kochen und dem Umgang mit Geld. Er verliert Gegenstände, achtet nicht mehr auf sein Äußeres ohne dies einzugestehen zu wollen und besonders in der zweiten Phase der Erkrankung wird sein Sprachvermögen eingeschränkt. Immer wieder kommen Wortfindungsstörungen und Wortverwechslungen vor.

In der dritten Phase der Erkrankung fehlt dem Patienten jegliches Erkennen von nahestehenden Personen. Er wird oft grundlos aggressiv und menschliche Verhaltensmuster werden nur noch automatisch und ohne Selbstreflexion durchgeführt. Der Abbau der Muskulatur führt zudem zu Kommunikationsproblemen, Inkontinenz und Bettlägerigkeit.

Zur sicheren Diagnose von Alzheimer werden neuropsychologische Tests durchgeführt um andere Erkrankungen auszuschließen. Zudem werden die Verwandten und der Umkreis des Patienten zu Rate gezogen. Durch selbstlernende Computerprogramme kann eine Diagnose heutzutage mit 96% Sicherheit durchgeführt werden.

Trotzdem ist eine Heilung von Alzheimer zum heutigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Trotzdem sind Therapien, die den fortschreitenden Krankheitsverlaufs zumindest verlangsamen können, durchaus sinnvoll. Ziel dieser Therapie, die möglichst von erfahrenen Institutionen oder Ärzten durchgeführt werden sollte, ist die möglichst lange die Alltagskompetenz des Erkrankten zu ermöglichen. Neben diesen Fachkräften benötigt der betroffene Mensch jedoch auch das Verständnis und die Pflege durch die direkten Angehörigen, aber auch durch Nachbarn und Freunde.

 

Der Website der Deutschen Alzheimer Gesellschaft können Sie weiterführende Informationen entnehmen.

 


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