Anzeigensonderveröffentlichung

Entlastung im Alltag: Hilfsmittel für die häusliche Pflege

Der Einsatz von Pflegehilfsmitteln ermöglicht Pflegebedürftigen die Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden sowie die Nähe zur Familie. Dies kann sich zum Teil sehr kostspielig gestalten. Was viele jedoch nicht wissen: Die Pflegekassen unterstützen die häusliche Pflege durch die Bezuschussung oder sogar Kostenübernahme bei Pflegehilfsmitteln.

Älterer Mann liegt auf dem Sofa. Seine Frau liegr auf ihm drauf und kuschelt sich an ihn - sie wirken sehr vertraut und glücklich.
© Monkey Business | Fotolia.com

Rechtliche Grundlagen

Für pflegende Angehörige bieten Pflegekassen – unabhängig von anderen Leistungen wie Pflegegeld – finanzielle Unterstützung zur Erleichterung der Pflege und Gewährleistung einer hohen Pflegequalität. Darunter fallen sowohl Hilfsmittel zur Körperpflege als auch solche zur Linderung von Beschwerden und Erhaltung der Mobilität. Zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel für die häusliche Grundpflege werden nach § 40 SGB XI bis zu einem monatlichen Wert von 40 € von den Pflegekassen übernommen, und seit dem 01.01.2013 für alle Pflegestufen gleichermaßen gewährleistet.

Die Voraussetzungen für den Anspruch auf derartige Zusatzleistungen von der Pflegekasse sind das Bestehen einer Pflegebedürftigkeit beziehungsweise der Nachweis über eine Pflegestufe sowie die Pflege im eigenen Haus, der eigenen Wohnung oder innerhalb einer Wohngemeinschaft durch eine Privatperson beziehungsweise einen Angehörigen.

Pflegehilfsmittel im Gesamtpaket

Praktische Boxen für die häusliche Pflege – sogenannte Hygieneboxen – enthalten verschiedene Hilfsmittel zur Unterstützung und Gewährleistung einer vollwertigen Pflege. Für die individuellen Pflegebedürfnisse gibt es verschiedene Angebote: Hygieneboxen enthalten sowohl einmalig als auch zum Teil wiederverwendbare Artikel wie zum Beispiel Einmalhandschuhe, Schutzschürzen, Desinfektionsmittel für Flächen und Hände sowie Bettschutzeinlagen, je nach Pflegeansprüchen in unterschiedlichen Konstellationen und Mengen. Diese können sowohl in vorgefertigten Sets ausgewählt, aber auch mithilfe einer Onlinekonfiguration individuell selbst zusammengestellt werden. Anbieter für Pflegehilfsmittel achten darauf, dass der Wert von 40 € nicht überschritten wird und somit für pflegende Angehörige keine zusätzlichen Kosten entstehen. Hygieneboxen mit Pflegehilfsmitteln sollen nicht nur zur Erleichterung der häuslichen Pflege, sondern auch zur Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen beitragen.

Schritt für Schritt zur Hygienebox

1. Paket auswählen

Es gibt unterschiedliche Formen und Bedürfnisse in der häuslichen Pflege, deshalb ist es zunächst sinnvoll, sich über die individuellen Pflegeansprüche im Klaren zu sein und daraufhin zu überlegen, welche Art von Pflegehilfsmitteln in diesem Falle notwendig ist. Sinnvoll ist es zudem, sich im Voraus umfassend zu informieren. Dies kann im Internet und über die Telefonhotline der Anbieter sowie über Infobroschüren und Unterlagen per Post erfolgen. Auf der Basis der Ansprüche wird das Pflegepaket gewählt, welches am besten passt.

2. Antrag ausfüllen

Nach erfolgreicher Auswahl der entsprechenden Hygienebox muss sowohl ein Antrag für Pflegehilfsmittel als auch ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Hierfür stellen Anbieter für Pflegehilfsmittel in der Regel vorgefertigte Formulare zur Verfügung und lassen sich diese ausgefüllt zusenden. Es entsteht kein weiterer Aufwand, denn die Anbieter klären alles Weitere mit der Pflegekasse. Die Formulare können sowohl online ausgefüllt und abgeschickt als auch über den normalen Postweg laufen gelassen werden.

3. Paket erhalten

Das auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Paket mit hochwertigen Pflegehilfsmitteln wird ohne große Umstände monatlich direkt nach Hause geliefert. Sollte sich etwas an den Pflegeanforderungen ändern, kann dies jederzeit mit einem Kundenberater abgesprochen und die ausgewählte Hilfsmitteloption angepasst werden.

Die Vorteile im Überblick

Die Inanspruchnahme von Pflegehilfsmitteln bietet viele Vorteile. Der wohl größte Vorteil der Hygieneboxen ist, dass diese eine Möglichkeit zur Unterstützung in der häuslichen Pflege sind, bei welcher keine Kosten für Pflegende und Pflegebedürftige entstehen. Die monatlichen Kosten für Verbrauchsartikel bis zu einer Grenze von 40 € werden unabhängig von der Pflegestufe 0, 1, 2 oder 3 und Art der Versicherung von den Pflegekassen übernommen. Für den Anspruch auf Pflegehilfsmittel wird kein Rezept vom Arzt benötigt. Zudem ist der Aufwand für pflegende Angehörige vergleichsweise gering: Die Anbieter kommunizieren mit den Pflegekassen und kümmern sich um Anträge und die Abrechnung. Es entstehen keine weiteren Kosten. Außerdem wird nach erfolgreicher Abwicklung jeden Monat pünktlich und bequem das Paket mit Pflegehilfsmitteln nach Hause geliefert. Dadurch wird eine lückenlose und qualitativ hochwertige Pflege zu jedem Zeitpunkt garantiert, zudem bleiben (zeit-)aufwendige Wege zur Apotheke oder Sanitätshäusern erspart. Sollten zusätzliche Fragen bestehen oder Veränderungen in der Pflegesituation vorliegen, können Betroffene sich mit einem Ansprechpartner für Pflegehilfsmittel kostenfrei in Verbindung setzen.

 

Anzeigensonderveröffentlichung

Suchmodule