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Der Leistungsumfang der „24-Stunden-Pflege"

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Dezember 2013 gab es zum damaligen Zeitpunkt in Deutschland 2,63 Millionen Pflegebedürftige. Gut 70 Prozent von ihnen wurden zu Hause betreut, zwei Drittel davon wiederum von Angehörigen, ein Drittel teilweise oder vollständig durch ambulante Pflegedienste. Dass Altersheime in Deutschland keine gute Alternative darstellen, zeigt sich immer wieder.

Ältere Dame wird von ihrer Pflegerin im Rollstuhl geschoben.
© Alexander Raths | fotolia.com

Die Situation Pflegebedürftiger in Deutschland

Gerade hat ein Recherchebüro seine Untersuchungen zu den Zuständen in deutschen Pflegeheimen veröffentlicht und zeichnete dabei ein recht ernüchterndes Bild. Vor allem Mängel in der medizinischen Versorgung und der ebenso wichtigen Versorgung mit Nahrung und Flüssigkeit wurden dabei herausgestellt. Und auch die Pflegenoten stehen wieder in der Kritik. Denn die meisten Pflegeheime in Deutschland bekommen vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) zwar ein „Sehr Gut" ausgestellt, diese Note hat jedoch oft nichts mit der Qualität von Betreuung zu tun, wie sie sich Pflegebedürftige und Angehörige wünschen. In einer Forsa-Umfrage von 2014 gaben 43 Prozent der Befragten an, dass sie einen dritten Weg nach Altenheim und Selbst-Pflegen wählen würden. Das bedeutet in der Regel eine Kraft, die ins Haus des Pflegebedürftigen geholt wird. Viele Menschen in Deutschland setzen also auf die Pflege zu Hause.

Das bietet die „24-Stunden-Pflege"

Eine Möglichkeit, die Betreuung zu Hause zu organisieren, ist die sogenannte 24-Stunden-Pflege mit ausländischen Pflegekräften. Dabei ist der Begriff „24-Stunden-Pflege" nur eine verkürzte Umschreibung dessen, was dieses Modell eigentlich umfasst. Treffender ist der Begriff „Betreuung in häuslicher Gemeinschaft". Denn durch die Formulierung „24 Stunden" wird der Umstand ausgedrückt, dass jemand rund um die Uhr vor Ort ist – nicht, dass jemand 24 Stunden am Tag arbeitet. Vor allem in Notfällen ist ein Betreuer im Haus unerlässlich. Beim Modell der „24-Stunden-Pflege" werden Pflegekräfte aus dem EU-Ausland von ausländischen Pflegediensten entsandt und ziehen in den Haushalt der pflegebedürftigen Person ein. Die Pflege und Betreuung vor Ort umfasst folgende Bereiche:

  •  die Hilfe im Haushalt,
  •  die Sicherung der Grund- und Intimpflege,
  •  die Begleitung bei Behördengängen und zu Arztterminen
  •  und eine Gesellschafterfunktion.

Gerade der letzte Punkt sollte nicht unterschätzt werden. Denn Pfleger sind ein zusätzlicher und wichtiger sozialer Kontakt. Oft entstehen durch das Zusammenleben persönliche Bindungen, die für den Pflegebedürftigen förderlich sind; für dessen körperliche und geistige Fitness - auch durch den Umgang mit einer anderen Kultur, deren Sprache und Gewohnheiten. Bestimmte Dinge sind aus dem Aufgabenbereich der „24-Stunden-Pflege" ausgenommen. Dabei handelt es sich um die medizinische Behandlungspflege. Die ausländischen Pflegekräfte dürfen:

  •  keine Spritzen setzen,
  •  keine Wunden versorgen
  •  und keine Medikamente verabreichen.

Wohl dürfen sie jedoch an die Einnahme von Medikamenten und andere wichtige Dinge erinnern.

Ausländische Pflegekräfte als wichtige Ergänzung des deutschen Pflegesystems

Die Zahl der Pflegekräfte in Deutschland korrespondiert leider nicht mit der steigenden Zahl der Pflegebedürftigen. Im Gegenteil: Alles weist darauf hin, dass in Deutschland bald ein noch gravierenderer Pflegekräftemangel herrscht. Laut einer Studie des statistischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für Berufsbildung könnten im Jahr 2025 etwa 200.000 Pflegekräfte fehlen. Auch wenn sich in anderen Prognoseszenarien diese Zahl reduziert, so wird dennoch immer ein Defizit ausgewiesen. Das Statistische Bundesamt prognostizierte gleichzeitig, dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 auf 3,37 Millionen erhöhen wird.

Die Lösungen seitens der Politik stützen sich auf die Förderung der Pflegerausbildung, die Unterstützung der Pflege durch Angehörige und die Erneuerung des Heimbewertungessystems. Doch ob das die Zustände in Pflegeheimen tatsächlich nachhaltig ändern wird, ist fraglich. Die Reform der Pflegerausbildung steht in der Kritik und ein neues Bewertungssystem bedeutet nicht, dass Pflegeheime tatsächlich in die Situation versetzt werden, die dort herrschenden Missstände zu beheben. Die Pflege durch Angehörige, wie sie das Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) vorsieht, ist nur auf einen maximalen Zeitraum von 24 Monaten ausgelegt. Auch ist die Aufgabe des eigenen Lebens für die Pflege von Angehörigen ein großes Opfer.

Pflegekräfte aus dem EU-Ausland kommen oft aus einem Kulturkreis, in dem das Zusammenleben mit der älteren Generation wesentlich verbreiteter ist als hierzulande. Sie müssen also weniger Hürden überwinden, um in diesen Beruf einzusteigen. Sie stellen eine wertvolle Unterstützung für Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen dar. Und vor allem ist die „24-Stunden-Pflege" ein praktikable und bezahlbare Alternative.

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Quelle: SunaCare
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