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Die rechtlichen Rahmenbedingungen der „24-Stunden-Pflege"

Wer eine Pflegekraft aus dem Ausland beschäftigt, sollte das am besten über eine seriöse deutsche Vermittlungsagentur tun. Nur so kann man sicherstellen, dass auch im Partnerland alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden und eine legal angestellte, fair bezahlte und qualifizierte Pflegekraft ins Haus kommt.

Pflegekraft notiert sich bei älterer Dame zu Hause etwas auf dem Klemmbrett.
© Kzenon | fotolia.com

Die Grundlagen einer Entsendung innerhalb der EU

Die Arbeit ausländischer Pflegekräfte in Deutschland wird durch Artikel 56 des Vertrages über die Arbeitsweise der EU (EUV) in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 ermöglicht. Ersteres regelt die Dienstleistungsfreizügigkeit innerhalb der EU und letztere koordiniert die Systeme der sozialen Sicherung. Unternehmen aus Mitgliedsstaaten der EU haben das Recht, auch außerhalb ihrer eigenen Landesgrenzen Dienstleistungen anzubieten. Sie können hierzu Arbeitskräfte ins EU-Ausland entsenden. Bei einer Entsendung ist die Pflegekraft bei dem Dienstleister in ihrem Herkunftsland angestellt und dort auch sozial- und krankenversichert. Das ist wichtig, weil es den Empfänger der Dienstleistung in Deutschland – die pflegebedürftige Person und deren Angehörige – von allen Pflichten eines Arbeitgebers befreit, die eine direkte Anstellung der Pflegekraft mit sich bringen würde.

Der Vertrag mit dem ausländischen Dienstleister

Ein Hinweis auf die Legalität einer Pflegekraft ist die Entsendebescheinigung A1. Diese wird zum Beispiel in Polen vom dortigen Renten- und Sozialversicherer (ZUS) ausgestellt. Die Bescheinigung ist ein Nachweis darüber, dass die Pflegerin oder der Pfleger in seinem Herkunftsland sozialversicherungspflichtig angestellt ist. Sie unterliegen trotzdem den deutschen Mindestarbeitsbedingungen, wie im Arbeitnehmer-Entsendegesetz festgelegt. Denn auch wenn die entsendete Pflegekraft unter das Arbeitsrecht ihres Herkunftslandes fällt hat sie Anspruch auf z.B. Urlaub, den in Deutschland geltenden Mindestlohn und eine Begrenzung ihrer Arbeitszeit. Die Entsendung ist bis zu einem Arbeitszeitraum von zwei Jahren erlaubt. Derjenige, der die Dienste einer Pflegekraft in Anspruch nimmt, schließt den Vertrag mit deren Arbeitgeber und nicht mit der Pflegekraft selbst. Alle Arbeits- und Rahmenbedingungen müssen mit dem Dienstleistungsunternehmen im Ausland geklärt werden. Diese zahlt auch das Gehalt der Pflegekraft. Steuern fallen ebenfalls im Ausland an, dort, wo der Anbieter der Dienstleistung seinen Unternehmenssitz hat.

Die Rolle deutscher Agenturen im Vermittlungsprozess

Hier springen deutsche Agenturen als Mittler ein. Sie übernehmen die Abklärung all der oben genannten rechtlichen Rahmenbedingungen und die Verhandlung des Vertrages mit der entsendenden Firma. Agenturen wie SunaCare stellen sicher, dass der ausländische Partner alle gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllt, die Pflegekräfte versichert sind, anständig bezahlt werden und die nötigen Qualifikationen mitbringen. Von Anfang an hat sich SunaCare hohen Qualitätsstandards verschrieben. Was nicht immer einfach war. Bei Gründung der Firma dauerte es lange, bis Partner gefunden waren, die sich bereit erklärten, den Qualitätsanspruch von SunaCare mitzutragen. Viele zweifelhafte Angebote wurden damals ausgesiebt und in den fünf Jahren des Bestehens der Firma trennte diese sich auch schon mal von dem einen oder anderen Partner. Den letzten Einschnitt stellte in dieser Hinsicht die Einführung des Mindestlohns dar. Das Ergebnis sind jedoch gut qualifizierte, fair bezahlte und legal angestellte Arbeitskräfte, die zu anständigen Bedingungen arbeiten und zuverlässige Pflege und Hilfe in allen Lebenslagen anbieten. Eine Agentur wie SunaCare arbeitet zudem mit mehreren Anbietern im Ausland zusammen, wodurch mehr potenzielle Pflegekräfte zur Auswahl stehen und der Kunde so die für seine Situation passende Hilfe finden kann.

Woran erkennen Sie eine seriöse Agentur und seriöse Pflegekräfte?

Seriöse Agenturen und Pflegekräfte erkennen sie an folgenden Kriterien:

  •  Die Pflegekraft verfügt über eine in ihrem Herkunftsland ausgestellte Entsendebescheinigung A1.
  •  Die Pflegekraft verfügt über einen ausführlichen Lebenslauf und eventuell Referenzen aus früheren Einsätzen.
  •  Es gibt die Möglichkeit eines Telefonats vorab, auch, um die Deutschkenntnisse zu testen.
  •  Die monatlichen Kosten für den Einsatz der Pflegekraft sind nicht zu niedrig. Seriöse Angebote beginnen bei etwa 1.900 Euro monatlich.
  •  Ein seriöser Vermittler prüft alle oben genannten Rahmenbedingungen.
  •  Eine gute Vermittlungsagentur bleibt auch nach der Vermittlung der Pflegekraft ihr ständiger Ansprechpartner, begleitet sie und hilft bei Problemen.
  •  Seriöse Anbieter verlangen außerdem keine Zahlungen im Voraus.

SunaCare bietet die seriöse Vermittlung qualifizierter und legal angestellter Pflegekräfte aus dem osteuropäischen Ausland – lassen Sie sich ein Angebot machen.

 

Quelle: SunaCare
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