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Was die „24-Stunden-Pflege" kostet

Wer zu Hause gepflegt wird, hat Anspruch auf Pflegegeld, dass er dann der Pflegenden Person zahlen kann. Das können Angehörige sein, aber auch Pflegekräfte aus dem Ausland. Der oder die Pflegebedürftige erhält das Geld auf sein Konto ausgezahlt. Die Höhe bemisst sich nach dem Grad der Pflegestufe. Im Moment bekommt etwa jemand mit Pflegestufe II 458 Euro bzw. 545 Euro, wenn noch ein Zuschlag wegen eingeschränkter Alltagskompetenz hinzukommt. Das trifft meist auf Menschen zu, die an Demenz erkrankt sind.

Älteres Paar wirft gemeinsam Geld in ein Sparschwein.
© contrastwerkstatt | fotolia.com

Anrechenbare Leistungen aus der Pflegeversicherung

Zusätzlich kann einmal im Jahr die Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden. Wenn jemand zu Hause gepflegt wird und die pflegende Person ausfällt, weil sie selbst arbeitet, in Urlaub fährt oder anderweitig verhindert ist, dann spricht man von Verhinderungspflege. Für einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen zahlt die Pflegekasse dann 1.612 Euro. Außerdem gibt es noch die Kurzzeitpflege. Sie ist grundsätzlich dafür gedacht, dass Pflegebedürftige kurzzeitig in einem Pflegeheim untergebracht werden. Dafür gibt es nochmal 1.612 Euro jährlich. Nimmt man die Pflegeheim-Variante jedoch nicht in Anspruch, dann kann die Hälfte dieses Betrages auf die Verhinderungspflege angerechnet werden. Der Betrag für die Verhinderungspflege erhöht sich somit auf 2.418 Euro jährlich, für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen. Auch diese Beträge können also für die Pflege zu Hause eingesetzt werden und lassen sich etwa auf die monatlichen Ausgaben für eine ausländische Pflegekraft anrechnen.

Ein Kostenbeispiel für die „24-Stunden-Pflege"

Was kostet nun eine Pflegekraft für zu Hause? Die monatliche Belastung für die Pflege in häuslicher Gemeinschaft (die sogenannte 24-Stunden-Pflege) über SunaCare beläuft sich auf 1.400 bis 1.600 Euro.

Ein Rechenbeispiel: Angenommen, eine pflegebedürftige Person mit Pflegestufe 1 nimmt die Dienste einer „24-Stunden-Pflegekraft" in Anspruch. Diese wäscht, kocht, putzt, kauft ein, begleitet bei Arztbesuchen und ist immer für den Pflegebedürftigen ansprechbar. Gerade in Notfällen ist das buchstäblich unbezahlbar. Im Alltag ist der Pfleger oder die Pflegerin zudem auch Begleiter und sozialer Kontakt. Die Beschäftigung einer solchen Pflegekraft kostet 1.950 Euro monatlich. Hinzu kommen noch Fahrtkosten von 65 Euro. Zieht man alle oben aufgeschlüsselten Zuschüsse der Pflegekasse ab – Pflegegeld, Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege – so ergibt sich ein Betrag 1.513, 83 Euro. Weiterhin abgezogen werden kann der steuerliche Vorteil, der sich aus der Beschäftigung der Pflegekraft ergibt. Denn die Ausgaben für ausländische Pflegekräfte können entweder als außergewöhnliche Belastungen oder haushaltsnahe Dienstleistungen (bis zu einem Betrag von 4.000 Euro) von der Steuer abgesetzt werden. Es ergibt sich hier also eine weitere Ersparnis von etwa 120,- Euro pro Monat. Damit reduzieren sich die Kosten für eine Pflegekraft auf 1.393,83 Euro monatlich. Zum Vergleich: Der Aufenthalt in einem Pflegeheim kostet im Monat etwa 1.400 bis 2.500 Euro Eigenbeteiligung.

 

Pflegestufe 1

ab   1.393,83 €

 

 

Leistungsumfang

24 Stunden Rufbereitschaft, Hilfe bei der Haushaltsführung und Organisation des Tagesablaufs

 

  • Einkaufen von Lebensmitteln

 

  • Wäsche waschen

 

  • Putzen.

 

  • Kochen

 

  • Begleitung zum Arzt usw.

 

Ein unbezahlbarer Nebeneffekt ist die zwischenmenschliche Nähe und Anteilnahme.

 

 

Kostenbeispiel

Monatliche Kosten für die 24h-Pflege

1.950,00 €

 

Fahrtkosten

+65,00 €

 

abzgl. Pflegegeld

-305,00 €

 

abzgl. Verhinderungspflegegeld

-129,17 €

 

abzgl. Anspruch aus Kurzzeitpflege

-67,00 €

 

abzgl. Steuervorteil

-120,00 €

 

 

Rechnerischer monatlicher Aufwand

1.393,83 €

 

Denn die Pflegekasse zahlt Pflegeleistungen immer nur anteilig. Es bleibt stets ein Selbstbehalt für den oder die Pflegebedürftige oder deren Angehörige. Und auch Kinder sind grundsätzlich in der Pflicht, für die Pflege der Eltern zu zahlen. Überdies haben Angehörige wenig Kontrolle über die Qualität der Pflege in einem Heim.

Die Vorteile einer Pflege in häuslicher Gemeinschaft

Nicht nur ist die Pflege durch eine Pflege in häuslicher Gemeinschaft („24-Stunde-Pflegekraft") oft günstiger als ein Aufenthalt im Pflegeheim, sie bietet außerdem ein wesentlich besseres Preis-Leitungs-Verhältnis. Denn eine persönliche und ganz individuelle Betreuung durch einen nur für den Pflegebedürftigen zuständigen Ansprechpartner kann ein Pflegeheim nicht leisten. Vor allem wollen die wenigsten Menschen im Alter ins Heim. Die Pflege zu Hause ermöglicht es ihnen, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

Ab Januar 2017 verbessert sich die finanzielle Situation aller, die eine Pflege zu Hause gestalten wollen, wesentlich. Denn dann tritt ein weiterer Teil des 2. Pflegestärkungsgesetztes in Kraft. Für die Pflege zu Hause wird es dann mehr Geld geben und außerdem wird es einfacher, die Pflege durch eine ausländische Pflegekraft zu organisieren. Für die Pflegestufe 0 wird es dann monatlich fast dreimal so viel Geld geben wie derzeit. Der Satz steigt von 123 Euro auf 316 Euro. Für den neuen Pflegegrad 5 werden es sogar 901 Euro sein. Denn 2017 kommt außerdem das neue System zur Einstufung Pflegebedürftiger. Die drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade abgelöst. Vor allem die eingeschränkte Alltagskompetenz, also gerade demenzielle Erkrankungen, werden somit bessergestellt. Gute und bezahlbare Pflege für zu Hause wird also ab dem nächsten Jahr zu einem leicht erreichbaren Ziel.

SunaCare bietet die seriöse Vermittlung qualifizierter und legal angestellter Pflegekräfte aus dem osteuropäischen Ausland – lassen Sie sich ein Angebot machen.

 

Quelle: SunaCare
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