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Inkontinenz nach der Prostata-OP

Der Begriff Inkontinenz kommt von dem lateinischen Wort continentia, was soviel wie „Zurückhalten“ bedeutet. Der unwillkürliche Harn- oder Stuhlabgang kann in leichten und schweren Formen vorkommen. Formen der Harninkontinenz sind beispielsweise die Dranginkontinenz, bei der plötzlich starker Harndrang auftritt und die Zeit zwischen Drang und Entleerung verkürzt ist, sodass viele Betroffene die Toilette nicht mehr rechtzeitig erreichen. Bei der Belastungs- oder auch Stressinkontinenz, bewirkt ein erhöhter Bauchinnendruck, ausgelöst durch Niesen, Lachen oder durch das Heben schwerer Gegenstände einen ungewollten Harnverlust. Bei Frauen ist die Ursache der Belastungsinkontinenz oft die Erschlaffung des Beckenbodens, ausgelöst durch mehrfache Geburten, wohingegen beim Mann Operationen eine häufige Ursache sind.

Mann lässt sich wegen einer Inkontinenz nach einer Prostata-OP vom Arzt beraten.
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Die Prostata OP als Ursache einer Harninkontinenz

Bei einer Prostataektomie wird die Prostata chirurgisch partiell oder radikal (vollständig) entfernt. Die Prostataektomie ist eine sehr schwierige Operation, da die Prostata nicht offen zugänglich ist und von empfindlichen Nerven umgeben ist, die nicht verletzt werden sollten. Trotz verbesserter Varianten der Prostataoperation sind nach der Operation etwa acht Prozent der Patienten von einer Harninkontinenz und 60 Prozent von einer Impotenz betroffen. Dies liegt vorrangig daran, dass bei der Prostataektomie Teile der inneren Blasenschließmuskulatur entfernt werden müssen. Die Harninkontinenz verschwindet aber in vielen Fällen nach einigen Monaten wieder, da der verbleibende Muskel die Verschlussfunktion allein übernehmen kann. Mit einer Physiotherapie kann dies zudem unterstützt werden. In 15 Prozent der Inkontinenz Fälle bleibt diese aber dauerhaft behandlungsbedürftig.

Therapiemaßnahmen für die Wiederherstellung der Kontinenz

Das Beckenbodentraining stellt eine zentrale Rolle in der Unterstützung der Blasenschließmuskulatur dar. Der Beckenboden besteht aus mehreren Muskelschichten, die übereinander liegen und beim Mann zwischen Darmausgang und Hoden angesiedelt sind. Einer der wichtigsten Muskeln hier ist der Musculus puboccocygeus. Beim Training wird verstärkt auf die Atmung und auf die Muskulatur im Beckenboden geachtet. Man muss erst einmal ein Gespür dafür bekommen, wo der Muskel genau sitzt, den man trainieren will, bevor mit dem Training begonnen werden kann. Dann folgen verschiedene Übungen, die zur Stärkung der Muskulatur dienen sollen, wie etwa das Anspannen der Muskulatur für wenige Sekunden und das anschließende langsame entspannen.

Gängige Inkontinenz-Hilfsmittel

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Während der Therapiezeit, die für viele nur einige Monate nach der Operation anhält, sich bei anderen aber über einen längeren Zeitraum erstreckt, sollten geeignete Hilfsmittel verwendet werden. Um unangenehme Situationen, in denen die Toilette nicht rechtzeitig erreicht werden kann, zu vermeiden, sollten Pants, Windeln oder Inkontinenzeinlagen verwendet werden. Zudem gibt es verschiedene Cremes und Salben, die zum Schutz der Haut im Fall einer Inkontinenz sinnvoll sind. Bei Inkontinenzmaterial muss jedoch auf die Auswahl des richtigen Produkts geachtet werden: Die Saugstärke variiert je nach Grad der Inkontinenz und auch die korrekte Passform spielt eine große Rolle bei der Effektivität der Produkte. Die Beratung und Auswahl der Hilfsmittel erfolgt entweder durch einen Arzt oder durch Unternehmen, die sich auf die Beratungsleistung und den Vertrieb von Inkontinenzmaterial spezialisiert haben. Möglich ist auch die Bestellung von Produktmustern, um die Passform zu testen und um für sich herauszufinden, ob mit dem entsprechenden Produkt ein sicheres Gefühl wiederhergestellt werden kann. Bei myKomfort können Sie Inkontinenz Gratismuster bestellen und kostenlos testen.

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