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Altersgerechtes Wohnen: Förderungen für den Umbau des Eigenheims

Wer ein Eigenheim besitzt, möchte so lange wie möglich darin leben. Körperliche Einschränkungen im Alter erschweren jedoch die Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden. Für diesen Fall lässt sich mit einem Umbau vorsorgen.

Ein barrierefreier Hauseingang vermindert die Unfall-Gefahr.
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Umbaumaßnahmen fürs altersgerechte Wohnen werden häufig gefördert oder mit Geldern bezuschusst. Aus diesem Grund gilt es, sich vorab über die verschiedenen Fördermittel zu informieren.

Altersgerecht umbauen mit der KfW-Bank

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet im Rahmen ihres Programms „Altersgerecht umbauen" zinsvergünstigte Darlehen an. Mit deren Hilfe können Sie beispielsweise Wege zu Ihrer Haustür sowie den Eingangsbereich barrierefrei gestalten, Maßnahmen zur Überwindung von Treppen und Stufen finanzieren, die Raumaufteilung umgestalten oder Schwellen abbauen. Pro Wohneinheit ist ein Kreditbetrag von 50.000 Euro möglich, mit dem Sie bis zu 100 Prozent der Baukosten begleichen können. Die Zinsbindungen lassen sich zwischen fünf und zehn Jahren festschreiben. Des Weiteren ist das Darlehen mit anderen KfW-Programmen kombinierbar. Beispielsweise lassen sich energetische Sanierungen darüber mitfinanzieren.

Weitere Fördermittel für altersgerechtes Wohnen

Altersgerecht Wohnen: Treppenlifte erleichtern den Alltag.
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Neben der KfW-Maßnahme gibt es staatliche Förderungen für den seniorengerechten Umbau der eigenen vier Wände. Einige Bundesländer und Kommunen bezuschussen eine barrierefreie Umgestaltung der Wohnung mit finanziellen Mitteln.

Da es keine einheitlichen Regelungen gibt, wenden Sie sich am besten an die Landesministerien, Landkreisbehörden und kommunalen Bauämter, um Informationen zu bekommen.

Darüber hinaus profitieren Pflegeversicherungsnehmer: Wer sein Wohnumfeld altersbedingt verbessern oder in technische Hilfsmittel zur Erleichterung des Pflegealltags investieren möchte, hat Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss bis zu 4.000 Euro. Diesen erhalten Sie jedoch nur, wenn Sie pflegebedürftig sind und in eine entsprechende Versicherung einzahlen.

Auch steuerliche Begünstigungen sind möglich: Altersgerechte Anpassungen des Zuhauses lassen sich als außergewöhnliche Belastung von der Einkommenssteuer absetzen. Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH, VI R 7/09 und VI R 16/10). Meist ist hierbei ein Arzt-Attest vorzulegen, das die medizinische Notwendigkeit des Umbaus bescheinigt. Vor der Umsetzung ist eine Beratung beim Finanzamt oder Steuer-Experten zu empfehlen. Darüber hinaus finden Sie online weitere Informationen rund um die Finanzierung des seniorengerechten Umbaus.

Tipps fürs barrierefreie Wohnen

Bei der Neugestaltung Ihrer Wohnung zu einem barrierefreien Zuhause sind viele Dinge zu beachten. Ziel ist es, möglichst lange selbstständig dort leben zu können - trotz körperlicher Gebrechen. Das Verletzungsrisiko im Alter sinkt, wenn man im Zuge des Umbaus Gefahrenquellen beseitigt und Hilfsmittel für den häuslichen Alltag wie Haltegriffe und Stützen anbringt. Unter anderem sind folgende Dinge zu berücksichtigen:

Idealerweise ist die Seniorenwohnung so eingerichtet, dass Rollstuhlfahrer selbstständig zurechtkommen.
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  • Eingangsbereich: Vor dem Eingang zum Wohnhaus existieren idealerweise keine Stufen. Falls eine Treppe vorhanden ist, sollte ein Geländer montiert werden. Bei ausreichend Platz kann eine Rampe für Rollstuhlfahrer hinzugefügt werden.
  • Treppen: Treppen sind beim seniorengerechten Umbau der Wohnung zu vermeiden. Falls dies nicht möglich ist, sollte genug Fläche vorhanden sein, um Gehhilfen oberhalb und unterhalb der Treppe abzustellen oder einen Treppenlift zu installieren. Darüber hinaus darf ein Geländer nicht fehlen.
  • Flure und Türen: Achten Sie darauf, Gänge, Flure und Türen ausreichend breit zu gestalten, damit Rollstuhlfahrer keine Probleme haben. Die Mindestbreite von Fluren beträgt 1,20 Meter. Türen sollten mindestens 90 Zentimeter breit sein.
  • Schwellen: Ob hoch oder niedrig – Schwellen sind häufig eine Stolperfalle für ältere Menschen. Bei der Umgestaltung der Wohnung sind diese zu beseitigen.
  • Badezimmer: Der Wenderadius eines Rollstuhls beträgt 1,50 Meter. Aus diesem Grund ist zu überlegen, das Bad beim barrierefreien Umbau entsprechend zu vergrößern. Des Weiteren sollte die Duschwanne ebenerdig sein und genug Platz für Haltegriffe existieren.
  • Garten: Gärten lassen sich ebenfalls barrierefrei gestalten. Hierbei sind unter anderem ausreichend breite Gartenwege mit rutschfestem Bodenbelag und Hochbeete für das Gärtnern im Sitzen anzulegen. Weitere Tipps zum Gartenumbau finden Sie hier.

 

Quelle: Immowelt AG
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