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Heute schon an morgen denken: Seniorengerechte Wohnung finanzieren

Wer vorsorgt, wird die Früchte seiner Arbeit ernten – und zwar dann, wenn er sie am meisten braucht: im Alter. Aus diesem Grund entschließen sich viele Menschen, in eine Seniorenwohnung zu investieren.

Der Kassensturz ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen Immobilienfinanzierungs-Konzept.
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Doch wie lässt sich eine altersgerechte Wohnung finanzieren? Hierfür sind drei Schritte notwendig: der Kassensturz, das Festlegen eines Finanzierungskonzepts und die Suche nach dem günstigsten Anbieter.

Ehrliche Bestandsaufnahme: Wie viel kann ich mir leisten?

Bevor Sie sich auf die Immobiliensuche begeben, ist eine realistische Kalkulation Ihrer Lebenshaltungskosten nötig. Nur so erfahren Sie, wie teuer die zukünftige Seniorenwohnung sein darf.

Zuerst gilt es, die maximale Höhe der monatlichen Kreditrate inklusive Zins und Tilgung zu berechnen. Dabei ist von Ihrer aktuellen Kaltmiete auszugehen, denn Strom-, Heizungs- und umlagefähige Nebenkosten werden Sie auch in Ihrer Eigentumswohnung zahlen müssen. Angenommen die Kaltmiete beträgt 700 Euro und Sie könnten monatlich 200 Euro zurücklegen, dann hätten Sie monatlich 900 Euro zur Verfügung. Nun fallen bei einer eigenen Immobilie Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten an, die Sie als Mieter nicht tragen. Stiftung Warentest rechnet hierfür mit einem Erfahrungswert von 3,50 Euro im Monat pro Quadratmeter Wohnfläche. Falls Ihre altersgerechte Immobilie 80 Quadratmeter groß sein soll, ergäbe das Kosten von 280 Euro pro Monat. Um die Höhe der monatlichen Kreditrate zu ermitteln, ziehen Sie die Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten von den 900 Euro ab. In der Beispielrechnungkommt eine maximale Rate von 620 Euro heraus.

Monatliche Kreditrate (max.) = aktuelle Kaltmiete + monatliche Ersparnis - (3,50 € x gewünschte Wohnfläche)

Beispielrechnung:
Monatliche Kreditrate (max.) = 700 € +200 € - (3,50 € x 80 qm) = 900 € - 280 € = 620 €

Auf Basis der ermittelten Kreditrate ist es nun möglich, einen realistischen Darlehensbetrag zu berechnen. Die Laufzeit der Immobilienfinanzierung ist dabei so anzusetzen, dass das Darlehen inklusive Zinskosten spätestens bis zur Pension abbezahlt ist.

Anschließend gilt es, die Darlehenssumme mit dem Eigenkapital, das Sie investieren möchten, zu addieren und die voraussichtlichen Nebenkosten abzuziehen. Zu diesen gehören Notar- und Grundbuchkosten, Grunderwerbssteuer und Maklercourtage. Daraufhin erhalten Sie die Gesamtsumme, die Ihr Alterswohnsitz maximal kosten darf.

Seniorengerechte Wohnung finanzieren: Wo gibt es passende Angebote?

Ein älteres Paar holt sich Finanzierungsangebote für eine Seniorenwohnung ein.
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Finanzierungsangebote für eine altersgerechte Eigentumswohnung gibt es bei vielen Anbietern. Bevor Sie sich mit einem Berater an den Tisch setzen, sollten Sie eine ungefähre Vorstellung davon haben, welches Finanzierungskonzept für Sie infrage kommt. Die meisten Menschen, die eine Wohnung finanzieren möchten, wenden sich zuerst an ihre Hausbank. Oftmals ist das eine Filialbank, die an vielen Orten eine Niederlassung hat. Filialbanken sind zwar gut erreichbar, aber nicht immer die günstigsten Anbieter in Sachen Immobilienfinanzierung.

Direktbanken haben häufig bessere Angebote. Da diese nicht so ausführliche Beratungen wie Filialbanken anbieten, ist eine gründliche Recherche wichtig. Des Weiteren ist es lohnenswert, sich von unabhängigen Kreditvermittlern beraten zu lassen. Diese leben zwar von Provisionen, gehören aber nicht zu einem bestimmten Unternehmen. Aus diesem Grund beraten sie weitgehend neutral.

 

Quelle: Immowelt AG
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