Anzeige


Finanzen

Um einen sorgenlosen und abgesicherten Lebensabend verbringen zu können, sollte rechtzeitig die finanzielle Vorsorge ins Auge gefasst werden.

Frau mit Sparschwein in der Hand.
© contrastwerkstatt | Fotolia.com

Die Angst vor der Altersarmut wächst, doch der Anteil der von Altersarmut betroffenen Senioren ist noch gering. Dass dieser Anteil zukünftig steigt, ist jedoch kaum mehr zu vermeiden. Nach einem harten Arbeitsleben bleibt vielen der Generation "Wirtschaftswunder" nicht genug um einen angemessenen und würdevollen Lebensabend verbringen zu dürfen. Das Thema Altersarmut ist allgegenwärtig in unseren Medien. Rentner, die zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes Minijobs annehmen müssen, gehören wenn nicht jetzt schon, so jedoch zukünftig zur Normalität.

Gewiss, es gibt auch diejenigen, die mit ihrer Rente auskommen und sogar solche, die trotz guter Rente ein paar Tage im Monat arbeiten gehen, da sie sich im Ruhestand unterfordert fühlen. Jedoch ist jeder Senior, der im Ruhestand aus der Not heraus gezwungen ist, arbeiten zu gehen, um nicht an den Rand der Altersarmut gedrängt zu werden, ein Beweis für das Versagen der Rentenpolitik. An ihr liegt es jetzt, Lösungen anzubieten, die diesen Missstand beheben können. Um von der Politik und der gesetzlichen Rente nicht abhängig zu sein und erst gar nicht in die Situation zu geraten von einer nicht ausreichenden Rente leben zu müssen, sollte die Generation 50 Plus anderweitig vorgesorgt haben.

Um im Alter einen gewissen Lebensstandard und damit verbundene Lebensqualität erhalten zu können, sollte jeder – wenn möglich – in verschiedenen Bereichen Vorsorge treffen. Da durch das stetige Altern unserer Bevölkerung die traditionelle Versorgung durch die eigenen Kinder immer mehr der Vergangenheit angehört, müssen eigene finanzielle Anstrengungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes getroffen werden, um im Alter seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Private Altersvorsorge

Ohne eine umfassende private Vorsorge werden in Zukunft immer mehr Senioren in Armut leben müssen. Hier bieten sich ganz unterschiedliche Möglichkeiten einer individuellen Altersvorsorge an. Neben den bekanntesten wie der Riester-Rente treten seit der Finanzkrise vermehrt ökologische beziehungsweise ethische Geldanlagen ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Für die Anleger stehen in diesem Fall nicht nur die Rendite, sondern auch die inhaltlichen Aspekte der Geldanlage im Fokus.

Es gilt, sich über eine Vielzahl von möglichen Altersvorsorgen frühzeitig und umfassend zu informieren und die für sich passendsten Angebote auszuwählen. Dabei sollte auch die Besteuerung von den individuellen Altersvorsorge-Modellen beachtet werden, also in welcher Phase und in welchem Umfang Steuern abzuführen sind. Auch das Rentenalter schützt nicht vor einer Steuererklärung. Viele Rentner scheuen das Ausfüllen der komplexen Formulare, obwohl gerade sie spezielle Ansprüche erheben können.

Neben der Problematik einer gesicherten Altersvorsorge seitens der Arbeitnehmer haben Arbeitgeber zumeist ein anderes Problem, wenn sie auf den Ruhestand zugehen. Hier stellt sich nicht die Frage nach der finanziellen Absicherung, sondern die Problematik der Unternehmensnachfolge. Jährlich sind rund 2.000 Familienbetriebe von der Schließung betroffen, da die Nachfolge nicht zuverlässig organisiert werden kann. Nicht einmal die Hälfte der Unternehmer zwischen 45 und 55 Jahren haben generelle Maßnahmen für die Nachfolgeregelung auf ihrer Agenda. Nicht nur an diesem Beispiel zeigt sich, dass an viele Aspekte der Vorsorge zu spät gedacht wird. Doch das muss nicht sein. Früh übt sich, wer ein zufriedener Rentner sein will.

 


Suchmodule


Anzeige