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Pflegebedürftigkeit ist teuer – private Pflegerente hilft

In den Medien wird viel über die Notwendigkeit privater Vorsorge berichtet. Dabei wird aber häufig eine der größten Gefahren übersehen, der wir ausgesetzt sind – das finanzielle Risiko bei Pflegebedürftigkeit. Die hohen Kosten, die vor allem bei Schwerstpflegebedürftigkeit auf jeden einzelnen zukommen, werden noch immer weit unterschätzt.

Paar läuft lachend über den Strand.
© Monkey Business | Fotolia.com

Tritt die Situation eines Pflegefalls ein, müssen die Betroffenen mit erheblichen finanziellen Belastungen rechnen. Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet bei Schwerstpflegebedürftigkeit für die entstehenden Kosten nur eine Grundabsicherung von zurzeit 1.612 Euro pro Monat, die jedoch bei weitem nicht ausreicht.

Im Durchschnitt kostet ein Pflegeplatz in der Pflegestufe III rund 3.500 Euro. Somit müssen fast 2.000 Euro monatlich aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2004 werden neben dem eigenen Vermögen auch verstärkt die Ersparnisse der engsten Verwandten herangezogen, um die hohen Kosten für einen Platz im Pflegeheim zu begleichen. Es gilt also, etwas für die eigene Vermögenssicherung im Alter zu unternehmen. Im schlimmsten Fall droht andernfalls eine generationsübergreifende Verarmung der Familie.

Private Vorsorge ist notwendig

Private Vorsorge ist somit als Vermögensschutz unumgänglich. Hierzu wurden in der Vergangenheit vor allem Pflegekosten- und Pflegetagegeldversicherungen angeboten. Bei einer derartigen privaten Pflegezusatzversicherung lässt sich die Höhe der Beiträge jedoch langfristig nicht abschätzen. Häufige Beitragserhöhungen können im Alter leicht zu einer bösen Überraschung und zu einer unkalkulierbaren Belastung für die Versicherten werden. Gerade für ältere Personen stellt dies ein großes Problem dar. Daher bieten Lebensversicherer inzwischen Pflegerentenversicherungen mit einem dauerhaft stabilen Beitrag an. Diese haben zudem den Vorteil, dass im Leistungsfall keine Beiträge mehr gezahlt werden müssen. Denn wer pflegebedürftig wird und die dadurch entstehenden hohen Kosten zu tragen hat, sollte nicht noch zusätzlich die Beiträge für seine Pflegeversicherung zahlen.

Fachmedien loben dabei die Flexibilität dieser Policen. Wer einen langfristigen Vertrag zur Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit eingeht, kann heute meist nicht voraussagen, ob er einmal in Schwierigkeiten bei der Beitragszahlung kommt. Pflegerenten erlauben es daher, vorübergehend die Beiträge auszusetzen, ohne dass der Kunde seinen kompletten Versicherungsschutz und damit auch seine bereits gezahlten Beiträge verliert.

Große Flexibilität

Neben der Schwerstpflegebedürftigkeit (Pflegestufe III) können auf Wunsch auch Risiken der Pflegestufen II und I abgesichert werden. Einige Gesellschaften nehmen Personen bis zu einem Eintrittsalter von 75 Jahren auf. Sie verzichten auf so genannte Wartezeiten, der Kunde ist also sofort versichert. Wenn die Leistung verspätet beantragt wird sogar bis zu 12 Monate rückwirkend gezahlt.

Beim Vertragsschluss hat der Kunde bei einzelnen Anbietern die Möglichkeit, eine selbst bestimmte Kombination aus laufender und einmaliger Beitragszahlung zu vereinbaren. So zahlt etwa ein 60-Jähriger mit einer Absicherung von 1.000 Euro Monatsrente in der Pflegestufe III beispielsweise entweder einen einmaligen Beitrag von rund 10.170 Euro oder einen monatlichen Beitrag von 35 Euro. Die weitere Möglichkeit ist eine kombinierte Beitragszahlung von beispielsweise einmalig 2.000 Euro zu Vertragsbeginn und danach ein laufender monatlicher Beitrag von 28 Euro. Zu Beginn sind beliebige Kombinationen aus Einmalbeitrag und laufendem Beitrag möglich. Während der Laufzeit können weitere Einmalzahlungen zur Reduzierung des laufenden Beitrags erfolgen. Die laufende Beitragszahlung kann sogar vollständig durch eine einmalige Zahlung ersetzt werden.

Leistung auch bei Demenz

Eine Pflegerente ist dann besonders geeignet, wenn der Versicherer beide gängigen Verfahren zur Leistungsprüfung berücksichtigt. Dazu gehören einerseits die Regelungen des Sozialgesetzbuches, die eine Prüfung der Pflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienst der gesetzlichen Krankenkassen vorsehen. Anschließend erhält der Versicherte außerdem die Möglichkeit, eine Prüfung nach einem Punktesystem einzufordern, das sich danach richtet, ob tägliche Aktivitäten wie z.B. An- und Auskleiden oder Waschen ohne fremde Hilfe verrichtet werden können. Werden seine Ansprüche im medizinischen Gutachten abgelehnt, so erhält er mit dieser weiteren Leistungsprüfung eine zweite Chance, die für ihn günstigste Pflegestufe zu erreichen. Auch bei mittelschweren Demenzerkrankungen erhalten die Kunden Leistungen.

 

 

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