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Sicher sein, dass finanzielle Mittel ausreichen

Wohnrecht für Appartements und Quartiershäuser

Miete oder doch besser Wohnrecht? Bewohner von Wohnstiften können seit Juni 2014 an den Standorten der Gesellschaft für Dienste im Alter mbH (GDA) in Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz zwischen beiden Alternativen wählen.

Paar Arm im Arm im wald
© GDA

Doch was hat es mit dem Wohnrecht auf sich? Und warum bietet die GDA dieses Modell alternativ zur Wohnungsmiete an? „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass potentielle Bewohner sich nicht sicher sind, ob ihre finanziellen Mittel ausreichen werden, um die letzten Jahre oder gar Jahrzehnte ihres Lebens im Wohnstift zu verbleiben. Das Wohnstift gehört ja zu den hochpreisigen Wohnformen im Alter, da sind solche Überlegungen fast zwangsläufig", erklärt GDA-Geschäftsführer Georg Nicolay.

Lebenslanges Wohnen durch Einmalzahlung

Vor diesem Hintergrund habe sich die GDA entschlossen, mit dem lebenslangen Wohnrecht durch Einmalzahlung für Sicherheit zu sorgen. Nach einem Jahr seit der Einführung zeigt die Erfahrung, dass die GDA sowohl bei Bewohnern, die von der Miete auf das Wohnrechtsmodell umstellen, wie auch bei Interessenten, die sich für das Wohnrecht entscheiden, den richtigen Nerv getroffen hat. Schon in den ersten Monaten nach Einführung des Wohnrechts sind zahlreiche Bewohner auf dieses Modell umgestiegen.

Das System funktioniert so: Bewohner und Interessenten können mit Zahlung eines Einmalbetrags ein lebenslanges Wohnrecht erwerben. Der Einmalbetrag richtet sich nach dem Alter zum Wohnrechtbeginn und nach der gewünschten Wohnung.

Als Dienstleister für die Abwicklung der Anfragen, Berechnungen und die Vertragsgestaltung hat die GDA die renommierte Initium AG aus Schorndorf bei Stuttgart gewinnen können.

Wohnrecht intelligent weiterentwickelt

So manchem ist der Begriff des Wohnrechts aus dem Privatrecht bekannt. Hier kann der Verbleib in einer Immobilie über ein lebenslanges Wohnrecht im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge verfügt werden. In diesem Fall wird das Wohnrecht lediglich vorbehalten. Das in der GDA angebotene Wohnrecht nach § 1093 BGB stellt eine Weiterentwicklung dar: Es wird gegen einen festen Einzahlungsbetrag aktiv erworben. Das Wohnungsrecht gilt lebenslang; der Einmalbetrag wird im Laufe der Jahre abgewohnt. Ein großer Vorteil des Wohnungsrechts: Bei Auszug oder Tod wird der nicht abgewohnte Wert zurückgezahlt. Ein weiterer Vorteil: Mit dem Einmalbetrag hat man Kalkulationssicherheit, denn Nachzahlungen sind ausgeschlossen. Wohnrechte können von Einzelpersonen wie auch von Paaren erworben werden.

Finanzielle Absicherung auch für den Pflegefall

Auch an den Fall des Umzugs in einen der stationären Wohnpflegebereiche hat die GDA gedacht: Das Appartement wird in solch einem Fall aufgegeben und der Bewohner hat mit dem Umzug das Wahlrecht, sich den nicht abgewohnten Teil erstatten zu lassen oder eine weitere Möglichkeit der finanziellen Absicherung zu nutzen: laufende monatliche Erstattungszahlungen. Damit kann ein erheblicher Teil der stationären Pflegekosten abgedeckt werden.

Das Wohnrecht wird in das Grundbuch eingetragen, wobei für den Erwerber weder Grunderwerbsteuer noch Notarkosten anfallen. Alle künftigen Zahlungen und/oder Erstattungsleistungen, z.B. für den Pflegefall sind vertraglich geregelt und somit vorab bekannt.

Risiken werden minimiert

Wohnrechtinhaber sind unabhängig von Mietpreissteigerungen, haben keine Finanzierungsrisiken und sind ähnlich einem Eigentümer im Grundbuch eingetragen jedoch ohne dessen Eigentumsrisiken und -verpflichtungen. „Der Nutzer des Wohnrechtsmodells ist nicht von eventuellen Mieterhöhungen betroffen. Er hat zudem die Sicherheit, mit dem eingebrachten Kapital ein Leben lang in seinem Appartement im Wohnstift verbleiben zu können. Auch kann er sein Kapital, für das Banken derzeit ohnehin kaum attraktive Anlagemöglichkeiten bieten, für sein tägliches Leben und seine Lebensqualität einsetzen", erläutert Georg Nicolay die Vorteile.

Die Leistungen hingegen sind zu 100 Prozent vergleichbar mit der Form der Miete im GDA Wohnstift: Ebenso wie bei Abschluss eines Vertrags für das Wohnstiftswohnen sind Leistungen wie Unterkunft, Verpflegung und Betreuung enthalten. Doch durch die Zahlung des Einmalbetrags entfällt das Teilentgelt „Unterkunft". Es sind nur die Teilentgelte „Verpflegung" und „Betreuung" laufend zu entrichten.

Wie sieht der Ablauf in der Praxis aus? Nach Abschluss des notariell beglaubigten Vertrages erfolgt die Eintragung des Nutzungsrechts an dem gewünschten Appartement in das Grundbuch. Parallel dazu wird der Wohnrechtpreis entrichtet. Das lebenslange Wohnen ist somit gesichert. Nur die Teilentgelte Verpflegung und Betreuung werden monatlich entrichtet. Nach Auszug wird das Wohnrecht im Grundbuch gelöscht und der nicht „abgewohnte" Restwert an den Senior oder die Erben zurückgezahlt.

Auch für das Unternehmen birgt das Wohnrechtsmodell Vorteile. „So mancher Interessent, der vorher vielleicht nicht eingezogen wäre, traut sich nun den Umzug in das Wohnstift zu, da er weiß, dass er es wird langfristig finanzieren können", beschreibt Georg Nicolay den nachhaltigen Effekt für die GDA, die das Angebot dieses Erfolgsmodells ausbauen wird: Auch für das derzeit im Bau befindliche GDA Quartier Weinstraße in Neustadt, das im ersten Abschnitt 22 Häuser umfasst, können Interessenten zwischen Miete und Wohnrecht auswählen.

 

Mehr Informationen zum GDA Wohnrecht.

Mehr Informationen zum GDA Quartier.

 

 

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