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Informationen zur eigenen Stiftungsgründung

Von Christian Lang, M.Sc., LL.B.; RA Michael Rudolf (www.stiften.de)

Großaufnahme von einem Dokument, das jemand unterschreibt.
© Halfpoint | Fotolia.com

1. Was ist eine Stiftung?

Unter einer Stiftung versteht man eine Vermögensmasse bzw. eine Gesamtheit vermögenswerter Gegenstände, die die von einer Person, dem Stifter einem oder mehreren gemeinnützigen oder privaten und eventuell auch sonstigen Zwecken auf Dauer gewidmet sind.
Steuerrechtlich handelt es sich, sofern keine gemeinnützigen Zwecke verfolgt werden um eine eigene, steuerpflichtige Rechtspersönlichkeit.
Wichtiges Merkmal einer Stiftung ist die dauerhafte Verfolgung ihrer Zwecke, hieraus ergibt sich, dass Stiftungen ihre Aufgaben grundsätzlich aus den Erträgen des Stiftungsvermögens erfüllen.

2. Welche Vorteile bringt mir meine Stiftung?

Die Vorteile einer Stiftungsgründung sind vielschichtig. Zunächst sind die steuerlichen Vorteile zu erwähnen. Der Gesetzgeber bietet hinsichtlich der Einkommensteuer einen Sonderausgabenabzug von bis zu 1 Mio. Euro bei Stiftungsgründung oder Zustiftungen (bei Ehegatten: 2 Millionen €). Erbschaft- oder Schenkungsteuer fällt weder bei der lebzeitigen Vermögensübertragung auf die Stiftung, noch im Todesfall an. Das Vermögen bleibt also in der Regel ungeschmälert erhalten.

Für eine Stiftungsgründung spricht, ungeachtet ob zu Lebzeiten oder von Todes wegen, als wichtigstes Argument die individuelle und auf Sie zugeschnittene Gestaltung der Vererbung Ihres Vermögens im Todesfall. Hat der Stifter keine Kinder bzw. möchte diesen nicht das ganze Erbe hinterlassen, ist die Errichtung einer eigenen Stiftung die beste Möglichkeit, den künftigen Nachlass zu regeln.

Insbesondere für die ältere Generation ist die Sicherung des eigenen Vermögens ein wichtiger Aspekt. Das lebenslang hart erarbeitete Vermögen, seien es € 200.000 oder € 5 Mio., sollte nicht durch vermeidbare Steuerlasten geschmälert oder durch Verwandte „durchgebracht" werden, sondern möglichst vollumfänglich erhalten bleiben.

Auch können Stiftungen der eigenen Dankbarkeit für ein erfolgreiches und glückliches Leben Ausdruck verleihen. Vielen potentiellen Stiftern ist bewusst, dass sie eine gute Ausbildung erhalten haben, gefördert wurden oder einfach viel Glück hatten. In diesem Bewusstsein reift dann der Gedanke an eine Stiftung, um vielleicht auch anderen Menschen - mit ungünstigeren Voraussetzungen -Hilfestellung geben zu können.

Als großer Vorteil kann hier auch die Erhaltung des eigenen Namens aufgeführt werden. Durch die grundsätzliche Freiheit, seine Stiftung nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu benennen, kann der Name des Stifters erhalten bleiben. Ihm bzw. seine Familie kann somit ein kleines Stück Unsterblichkeit verliehen werden.

Als großer Gewinn einer Stiftungsgründung kommt für viele Stifter die Möglichkeit in Betracht, sich persönlich in Ihrer Stiftung zu engagieren und deren Entwicklung und Wachstum mit eigenem Einsatz zu fördern. Das wiederum schafft Kontakte, wertvolle Beziehungen und fördert somit ein aktives und zufriedenes Leben, insbesondere nach einem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben oder dem eigenen Unternehmen.


Zusammenfassen lassen sich die Vorteile wie folgt:

  • Sinnvolle Regelung der eigenen Erbfolge
  • Gutes tun
  • Namenserhaltung
  • Ausdruck der eigenen Dankbarkeit
  • aktive Lebensgestaltung insbesondere nach dem Ausscheiden aus der aktiven Arbeitswelt
  • Netzwerken


Steuerliche Vorteile:

Das in eine gemeinnützige Stiftung übertragene Vermögen bleibt ungeschmälert vorhanden, da weder Erbschaftsteuern noch Schenkungssteuern anfallen.

Aufgrund der gewährten Sonderausgabenabzüge wirkt sich eine solche Vermögensübertragung auch positiv auf die Einkommensteuer aus. Anzumerken gilt es, dass Stiftungen keine Steuersparmodelle darstellen.

Lösung des Nachlassproblems:

Sind keine eigenen oder geeigneten Erben vorhanden, gibt es in der Regel zur Stiftung als Idealerben keine sinnvolle Alternative. Somit ist eine Stiftung das beste Instrument, um derartige Probleme beim vererben zu regeln. So kann eine Stiftung zu Lebzeiten mit einem kleineren Betrag gegründet werden, um nach dem Tod testamentarisch als Alleinerbe eingesetzt zu werden.

Wahrung des Lebenswerkes:

Sowohl Grundbesitz, wie auch Kunst-oder sonstige Sammlungen können zur Wahrung des Lebenswerkes in eine Stiftung eingebracht und deren Bestand somit gesichert werden.

Erhaltung persönlicher Wertvorstellungen:

Persönliche Wertvorstellungen und wesentliche, positive Grundeinstellungen zum Leben können mit einer Stiftung dauerhaft und generationenübergreifend bewahrt bleiben.

Sicherung des über Jahrzehnte aufgebauten Vermögens:

Stiftungen sind daraufhin ausgelegt, das eingebrachte Vermögen zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu bewahren und zu erhalten. Das Vermögen bzw. über das ganze Leben geschaffene Werk kann somit auch über den Tod hinaus erhalten bleiben. Das in eine Stiftung eingebrachte Vermögen muss laut Gesetz erhalten bleiben, demgegenüber sind Spenden und Erträge des Stiftungsvermögens nach den steuerlichen Vorschriften zeitnah zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu verwenden.

Erhalt des eigenen Namens:

Stiftungen sind, wenn es um das Überdauern von langen Zeiträumen geht, nicht mit anderen Institutionen oder Unternehmen vergleichbar. Sie überdauern souverän Jahrhunderte.
So sind die ältesten Stiftungen in Deutschland über 1.000 Jahre alt. Als Garant für ein Stück Unsterblichkeit, gibt es zur Stiftung keine Alternative. Das gemeinnützige Wirken der Stiftung steht in engem Zusammenhang mit dem Namen des Stifters und wird auch noch lange nach dessen Tod mit ihm in Verbindung gebracht.

Ausdruck von Dankbarkeit:

Viele potentielle Stifter sind dankbar für ein gelungenes und erfolgreiches Leben und möchten der Gesellschaft oder einzelnen Personen/Gruppen etwas zurückgeben, für andere da sein oder schlicht helfen. Vielleicht haben auch Sie Ihren Erfolg oder Ihr Glück selbst einem Förderer oder Unterstützer zu verdanken.

Aktive Gestaltung des Lebensabends:

Viele Menschen brauchen im Ruhestand eine erfüllende und sinnvolle Beschäftigung.
Nicht selten kann die eigene Stiftung in diesem Zusammenhang wertvolle Dienste leisten. Der Stifter hat im Rahmen der Stiftungsarbeit häufig wertvolle soziale Kontakte, seine Tätigkeit bewegt und erfüllt ihn.

Kontrolle über den Einsatz der Stiftungsmittel:

Im Gegensatz zu einer Fremdspende kann der Stifterselbst bestimmen, was oder wen er unterstützt bzw. fördert. Er hat Einfluss auf die Verwendung von Zins- und sonstigen Erträgen, er bestimmt den Kreis der Begünstigten, der zu fördernden Projekte oder Personen. Somit ist jederzeit ein persönlicher Bezug zum gemeinnützigen Engagement gewährleistet.

Drittelregelung:

Dem Stifter und/oder seinen Angehörigendarf für seinen Lebensunterhalt ein Drittel der Erträge zufließen. Hierdurch kann z.B. im Alter eine Pflege realisiert werden oder nach dem Tod das Grab gepflegt und das Andenken bewahrt werden.

3. Welche Arten von Stiftungen gibt es?

Grundsätzlich gibt es gemeinnützige und privatnützige (nicht gemeinnützige) Stiftungen.

Gemeinnützige Stiftungen verpflichten sich nach ihrer Satzung, die Allgemeinheit zu fördern (z.B. Wissenschaft, Forschung, Bildung, Natur-und Umweltschutz etc.) daher profitieren sie aufgrund ihrer Gemeinnützigkeit von steuerlichen Vorteilen.
Privatnützige Stiftungen sind hingegen darauf ausgerichtet, lediglich die Interessen eines überschaubaren Personenkreises, meist einer Familie zu fördern.
Bei derartigen, auch als Familienstiftungen bezeichneten Stiftungsformen steht demgemäß der Erhalt des Familienvermögens bzw. die Versorgung der Familienmitglieder im Vordergrund.
Mischformen sind möglich, treten in der Praxis aber nicht allzu häufig auf.

Welchen Zweck kann ich mit meiner Stiftung verfolgen?

Generell kann der Stiftungszweck frei gewählt werden und sollte dem tatsächlichen Ziel des Stifters entsprechen. Eine klare und eindeutige Formulierung ist existenziell wichtig.
Da eine Änderung nach der Gründung nicht so ohne weiteres möglich ist, sollte die Formulierung aber auch nicht in einem zu engem Rahmen erfolgen. Bezüglich der Gemeinnützigkeit, muss sich der Stiftungszweck an den diesbezüglichen Regelungen und Vorgaben der Abgabenordnung orientieren.

Unterschiedliche Rechtsformen

Man unterscheidet rechtsfähige, so genannte selbständige Stiftungen und nicht rechtsfähige, unselbstständige oder Treuhandstiftungen. Die weitaus meisten Stiftungen in Deutschland werden als nicht-rechtsfähige Stiftungen errichtet. Hierfür sprechen viele gute Gründe.
Zunächst einmal bedarf die Gründung keiner Mitwirkung einer staatlichen Behörde. Rechtsfähige oder selbständige Stiftungen müssen von der zuständigen Behörde anerkannt werden. Dementsprechend ist ein oft langfristiges Anerkennungsverfahren notwendig. Die Anerkennung der Stiftung erfolgt regelmäßig bei Beträgen ab 100.000 € Stiftungskapital. Ist die Stiftung anerkannt, unterliegt im Anschluss daran der fortlaufenden Aufsicht der staatlichen Stiftungsbehörde.

Das Verhält sich bei einer Stiftungs-GmbH anders. Da diese nicht den Regelungen des BGB unterliegt, ist eine Änderung der Satzung einfacher. Eine Stiftungs-GmbH lässt sich bereits mit einem Mindestkapital in Höhe von € 25.000 gründen. Die Gründung erfolgt auf Basis der gesellschaftsrechtlichen Vorgaben. Da die Stiftungs-GmbH im Verhältnis zur „normalen" GmbH nicht privilegiert ist, sind auch keine sonstigen Genehmigungen (Stiftungsaufsicht) notwendig.

Eine weitere Form stellt der Stiftungs-Verein dar. Hier erfolgt die Gründung gemäß den Rechtsvorschriften für Vereinsgründungen. Ein Mindestkapital ist nicht notwendig, dafür werden sieben Mindestgründer benötigt. In geringem Umfang findet eine staatliche Aufsicht durch das Finanzamt statt. Da die Beschlussfassung aber mehrheitlich durch die Mitgliederversammlung erfolgt, besteht die Gefahr eines Kontrollverlusts bzw. einer Fremdübernahme. Dieses kann zwangsläufig den ursprünglichen Stiftungszweck gefährden.

Demgegenüber unterliegt die nicht-rechtsfähige Treuhandstiftung lediglich der fortlaufenden Aufsicht durch das Finanzamt, eine zusätzliche staatliche Aufsicht findet nicht statt. Da der Treuhänder regelmäßig das gebündelte Know-how in rechtlicher insbesondere in steuerrechtlicher Hinsicht vorhält benötigt der Stifter insoweit auch keinen eigenen Steuerberater für seine Stiftung, desgleichen ist er von allen Verwaltungsaufgaben entlastet (fortlaufende Jahresrechnungen, Kommunikation mit Finanzamt, Ausstellung von Zuwendungsbescheinigungen, Überprüfung zeitnaher und satzungsgemäßer Mittelverwendung etc.).
Abgesehen davon unterstützt der Treuhänder den Stifter auch bei der weiteren Fortentwicklung seiner Stiftung, insbesondere bei der Gestaltung der Stiftungskommunikation nach außen also bei der Darstellung der Stiftung in der Öffentlichkeit.

Ist meine Stiftung zwingend auf ewig angelegt oder kann das Stiftungskapital auch verbraucht werden?

Grundsätzlich sind Stiftungen auf Dauer angelegt, ihre Zwecke erfüllen sie ausschließlich aus den Erträgen des Stiftungsvermögens, bei gemeinnützigen Stiftungen zusätzlich auch aus Spenden.
Eine Ausnahme hiervon bilden sogenannte Verbrauchsstiftungen, die unter Kapitalverzehr auf Zeit angelegt sind. Der Stiftungszweck erledigt sich, sobald das Kapital aufgebraucht ist. Der Verbrauch des Stiftungskapitals realisiert sich entweder in der Verwirklichung des Stiftungszwecks selbst oder aber innerhalb eines von vornherein berechenbaren bzw. überschaubaren Zeitraums.

4. Wieviel Kapital brauche ich für meine Stiftung?

Für die Errichtung einer unselbstständigen Stiftung ist grundsätzlich von einem Mindestkapital i.H.v. 20.000 € auszugehen. In Ausnahmefällen kann das Kapital auch geringer sein. Selbständige Stiftungen werden im Regelfall nicht unter einem Stiftungskapital von 100.000 € anerkannt.

5. Warum ist meine Stiftung der einzige Erbe, der mir zu Lebzeiten finanzielle Vorteile verschafften kann?

Wird die Stiftung zu Lebzeiten gegründet, kann der Stifter sein eingebrachtes Stiftungskapital als Sonderausgabe bei seiner Einkommensteuer in Abzug bringen. Dies kann folglich zu einer erheblichen Reduzierung der zu zahlenden Einkommensteuern beitragen.

6. Kann meine Stiftung sich auch um meine Versorgung im Alter bzw. um die Organisation meiner Pflege kümmern?

In geeigneten Fällen können dem Stifter und seinen nahen Angehörigen (Großeltern, Eltern, Pflegeeltern, Kinder, Pflegekinder, Enkel, Ehegatten und Geschwister) aus den Stiftungserträgen auch Versorgungsleistungen gewährt werden. Desgleichen können Erträge auch für die Pflege der Gräber, dieses Personenkreises eingesetzt werden.
Zu beachten ist, dass die vorbezeichneten Leistungen allerdings auf max. 1/3 des Ertrages des Stiftungskapitals beschränkt sind.
Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt der Stiftungstreuhänder auch die Organisation von Pflege und Dienstleistungen für den Stifter bzw. für dessen Angehörige.

7. Wie kann ich mit meiner Stiftung Beispiel für meine Kinder, Enkel, Verwandte und Freunde sein?

Unser 21. Jahrhundert ist geprägt durch zunehmende Globalisierung, technischen Fortschritt, wachsende Vereinsamung des einzelnen und Armut, Bedrohung infolge von Umwelt und Naturkatastrophen, Kriege und Bürgerkriege, und nicht zuletzt durch weltweiten Terrorismus. In diesem Zusammenhang stellen sich immer mehr Menschen die Frage, wie traditionelle Werte erhalten und weitergegeben werden können bzw. was der Einzelne angesichts derartiger Entwicklungen noch tun kann.

  • Mit einer Stiftung vererben sie förmlich ihre Wertvorstellungen
  • Mit einer Stiftung gibt man folglich mehr weiter als nur Vermögen
  • Mit einer Stiftung kann man nachhaltig positive Zukunftsimpulse setzen

Werte und Grundeinstellungen wie Nächstenliebe, Solidarität, Toleranz und Mitmenschlichkeit zu bewahren ist in unserer heutigen Zeit wichtiger als je zuvor.
Diese Wertvorstellungen als persönliches und kulturelles Erbe an nachfolgende Generationen weiterzugeben und das persönliche Lebenswerk auf diese Weise mit einem positiven Vermächtnis zu vollenden, erfüllt einen jeden Menschen.

Mit einer eigenen Stiftung ist das möglich.

8. Warum sagt man, dass Stifter glücklicher sind und länger leben?

Für viele erfüllt sich mit einer eigenen Stiftung ein lang gehegter Wunsch, etwas dazu beizutragen, dass sich das eine oder andere auf dieser Welt zum Besseren wendet.

Wer dieses Bestreben als Stifter tatsächlich in die Tat umsetzt, erfährt nicht nur hohe persönliche Befriedigung, sondern auch deutlich mehr Anerkennung und Wertschätzung in seinem gesellschaftlichen Umfeld. Dies bringt mehr und wertvolle soziale Kontakte und wirkt sich nachhaltig auf die Gesundheit sowie auf den persönlichen und materiellen Erfolg aus.

Studien belegen: Stifter sind glücklicher und leben länger! (Weil man bewegt ist und bewegt wird)

Stiften macht glücklich und erfüllt ein Leben, weil man von dem was einen innerlich bewegt ständig angetrieben wird. Man hat deutlich mehr Kontakte nach außen, führt Gespräche, ist in gewisser Hinsicht unabkömmlich und wird gebraucht. Als Stifter können Sie Ihre eigenen Ideen einbringen, Ihr Wort hat Gewicht.

9. Geht das: Meine Stiftung auf Raten gründen?

Grundsätzlich kann der Stifter seiner Stiftung nach dem Gründungsakt bzw. nach der Frau Erstausstattung jederzeit und nach freiem Belieben weitere Vermögensgegenstände, so genannte Zustiftungen, zukommen lassen und damit das Stiftungskapital sukzessive erhöhen. Auch Zustiftungen sind im Rahmen der Höchstbeträge steuerlich voll abzugsfähig.

10. Wie läuft die Stiftungsgründung ab, welche Schritte muss ich gehen?

Die Gründung ihrer eigenen Stiftung läuft in folgenden Schritten ab:

  1. Nachdem Sie den grundsätzlichen Entschluss gefasst haben, eine eigene Stiftung ins Leben zu rufen legen Sie in groben Zügen fest, welches Ziel Ihre Stiftung verfolgen soll.
  2. Sie nehmen nunmehr eine qualifizierte Stiftungsberatung in Anspruch und legen als Stifter fest, welchen konkreten Zweck Ihre Stiftung haben soll bzw. welche Ziele Sie mit Ihrer Stiftung verfolgen wollen. Gleichzeitig bestimmen Sie in groben Zügen den Inhalt der Stiftungsatzung, insbesondere die Organisation Ihrer Stiftung.
  3. Sie legen die Höhe des Stiftungskapitals fest. 
  4. Wenn Sie Ihre Stiftung, wie üblich in der Form einer Treuhandstiftung errichten möchten, entscheiden Sie nunmehr, wer Treuhänder Ihrer Stiftung werden soll.
  5. Nach Ihren Angaben erfolgt sodann die Abfassung eines Stiftungserrichtungsvertrages sowie einer Stiftungsatzung durch Ihren zukünftigen Stiftungstreuhänder.
  6. Die fertige Satzung wird vom Treuhänder dem Finanzamt vorgelegt, das Finanzamt stellt nach Überprüfung und gegebenenfalls nach einer mit Ihnen abgestimmten Korrektur die Anerkennung Ihrer Stiftung als gemeinnützig in Aussicht.
  7. Im nächsten Schritt übertragen sie das Stiftungskapital auf Ihre Stiftung.
  8. Es erfolgt die Anerkennung Ihrer Stiftung als gemeinnützig durch das Finanzamt, die Stiftung erhält eine eigene Steuernummer. Damit ist sie steuerbefreit.
  9. Die Stiftung kann ihre Arbeit aufnehmen.

Haben Sie sich für die Gründung einer rechtsfähigen, selbständigen Stiftung entschieden, so können Sie dies ebenfalls mit einem Stiftungstreuhänder abwickeln, der bereit und in der Lage ist, die Verwaltung Ihrer selbständigen Stiftung zu übernehmen. In jedem Falle muss ihre Stiftungsatzung nicht nur mit dem Finanzamt sondern auch mit der Stiftungsbehörde abgestimmt werden, mit dem Ziel, dass die Behörde die Anerkennung der Stiftung in Aussicht stellt. Hierbei sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass für die Anerkennung regelmäßig ein Mindeststiftungskapital Voraussetzung ist.

11. Wer unterstützt mich bei der Gründung einer eigenen Stiftung?

Spezialisten, die mitten im Stiftungsleben stehen und nichts anderes tun, als Stiftungen zu gründen, zu verwalten und zu entwickeln. Dies ist beispielsweise ein im Stiftungsrecht spezialisierter Rechtsanwalt oder auch ein professioneller Stiftungsträger wie beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Stiftungsförderung mbH (www.stiften.de; Telefon: 07265-914810) aber auch die Deutsche gemeinnützige Stiftervereinigung, Stiften und Leben e.V.

12. Ab welchem Betrag lohnt sich meine Stiftung?

Grundsätzlich sind Treuhandstiftungen ab einem Betrag von 20.000 €, selbstständige Stiftungen ab etwa 100.000 € möglich und sinnvoll. Bei Treuhandstiftungen kann in Einzelfällen auch ein geringeres Stiftungskapital ausreichend sein.
Bei kleineren Stiftungen kommt es einerseits darauf an, ob eine nicht unerhebliche Erhöhung des Stiftungskapitals zu Lebzeiten des Stifters bzw. bei dessen Tod zu erwarten ist.
Zum anderen ist entscheidend, wie die Einstellung bzw. die Erwartungshaltung des Stifters in Bezug auf seine Stiftung ausgerichtet ist. Will der Stifter für seine Stiftung noch weitere Zuwendungen, insbesondere Zustiftungen einwerben und hierfür selbst aktiv werden oder verfügt der Stifter über Kontakte und sonstige Möglichkeiten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen werden, dass das Stiftungskapital sich zukünftig durch Zustiftungen noch erhöhen wird?

Bleibt die Stiftung nach einer anhand dieser Überlegungen durchgeführten Prognose eher klein, so empfiehlt sich von vornherein eine reine Förderstiftung. Hierbei kommt es nicht entscheidend auf die Höhe des Stiftungsertrages an, da andere operativ tätige Institutionen zukünftig aus den regelmäßig zur Verfügung stehenden Mitteln gefördert werden sollen.
Auch wenn eine kleine Stiftung jährlich nur 1000 € ausschüttet, dieser kontinuierlich tut hat das durchaus seinen Sinn. So leistet diese Stiftung, wenn auch nur einen kleinen aber dauerhaften und verlässlichen Beitrag zur Förderung guter Zwecke.

Je nach Zweck und Einzelfall kann kleineren Stiftungen auch der Rat gegeben werden, sich insbesondere in der eigenen Gemeinde oder Region, eventuell unter Einbringung der eigenen Kontakte und Möglichkeiten zu engagieren. Denkbar sind die Jugendförderung, Unterstützung regionaler Künstler, Erhalt und Restaurierung historischer Gebäude, Förderung von Kindern, Schülern und Studenten sowie von Einrichtungen für bedürftige Menschen etc.

Beginnt der Stifter klein, besteht jedoch die Prognose auf ein erhebliches Anwachsen des Stiftungskapitals, so kommt zunächst die Förderung von Fremdprojekten , eventuell aber auch die operative Tätigkeit im regionalen oder gesellschaftlichen Zielgebiet infrage.

Entscheidend ist im Übrigen der Stiftungszweck und wie dieser erreicht werden soll. Je höher die Ziele des Stifters, desto größer sollten Stiftungskapital bzw. persönlicher Einsatz sein.

13. Muss ich Millionär sein, um eine Stiftung zu errichten?

Schon mit vergleichsweise niedrigen Beträgen kann eine Stiftung gegründet werden. So genügt regelmäßig ein Betrag in Höhe von 20.000 € zur Stiftungsgründung, in geeigneten Fällen kann dieser Betrag auch einmal darunter liegen. Dieser wird dann im Laufe der Jahre durch weitere Zuwendungen in den Vermögensstock der Stiftung oder im Todesfall aufgestockt werden.

14. Kann ich mit meiner Stiftung auch meinen Verein oder meine Kirchengemeinde unterstützen?

Selbstverständlich können auch Vereine oder Kirchengemeinden unterstützt werden sofern die einschlägigen Regelungen bezüglich der Gemeinnützigkeit eingehalten werden.

15. Kann meine Stiftung auch meine Grabpflege übernehmen?

Ja, die Abgabenordnung (AO) erlaubt es der Stiftung, bis zu einem Drittel der Erträge des Stiftungskapitals in geeigneten Fällen für den Lebensunterhalt des Stifters bzw. seiner nächsten Angehörigen(Großeltern, Eltern, Pflegeeltern, Kinder, Pflegekinder, Enkel, Ehegatten und Geschwister) zu verwenden, ihre Gräber zu pflegen und ihr Andenken zu ehren.

16. Kann ich mein Erbe in meine eigene Stiftung einbringen?

Häufig gründen Stifter ihre eigene Stiftung weil sie nicht wissen, wem sie ihr Vermögen hinterlassen sollen. Der Stifter hat entweder keine Erben oder er möchte diese nicht über ihren Pflichtteil hinaus weiter bedenken. Hier kann es empfehlenswert sein, sich für eine eigene Stiftung als Erben zu entscheiden. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass der Stifter zu Lebzeiten Einkommensteuervorteile genießt und zusammen mit seinem Stiftungsträger Strategien für den Krankheits-und Pflegefall entwickeln kann.

17. Muss ich mich als Stifter finanziell einschränken?

Der Stifter muss sich finanziell nicht einschränken. Er kann z.B. sein Haus in die Stiftung einbringen und sich ein Nießbrauchrecht vorbehalten.
In diesem Fall erhält der Stifter nach wie vor z.B. alle Mieteinnahmen oder kann das Objekt weiter selbst nutzen.

Ähnlich verhält es sich, wenn ein Wertpapierdepot eingebracht wird. Der Stifter bringt die Substanz ein, die Erträge fließen weiter ihm zu. Der Stifter müsste sich nur dann einschränken, wenn das gesamte Vermögen in die Stiftung eingebracht wird und keine Erträge realisiert werden können.

Zur Frage, ob es sinnvoll ist, wenn der Stifter sich das in seine Stiftung eingebrachte Kapital als Darlehen aus seiner Stiftung zurückgewährt, lässt sich folgendes ausführen:

Die Gewährung eines Darlehens an den Stifter kann insbesondere sinnvollsein, wenn die Stiftung dadurch zu höheren Erträgen kommt, der Stifter also bereit ist „seiner" Stiftung einen höheren Zinsertrag wie banküblich zukommen zu lassen.

18. Warum ist die Stiftung für kinderlose das Nonplusultra?

Häufig gründen Stifter ihre eigene Stiftung aufgrund von Nachfolgeproblemen. Der Stifter hat keine Erben. Schätzungen gehen davon aus, dass mehrere Milliarden Euro an den Fiskus fallen, weil keine Erben vorhanden sind. Hier ist es empfehlenswert, sich für eine eigene Stiftung als Erben zu entscheiden.

19. Warum kann ich mit meiner Stiftung Erbschaftsteuer und/oder Einkommensteuer sparen?

Gemeinnützige Einrichtungen sind von der Erbschaftsteuer befreit. Somit kommt das gesamte eingebrachte Vermögen dem guten Zweck zugute.

Steuerliche Folgen der Gemeinnützigkeit für die Stiftung

Gemeinnützige Stiftungen sind in der Regel steuerlich stark begünstigt. Sowohl Zuwendungen wie auch die „Grundausstattung mit Vermögen sind grds. von der Schenkung- und der Erbschaftsteuer befreit. Dies gilt auch für die erwirtschafteten Erträge insofern sie nicht aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb einer Stiftung resultieren, es sei denn, dass diese unter Euro 35.000 pro Jahr liegen. Werden durch den Gewerbebetrieb direkt und ausschließlich die gemeinnützigen Zwecke gefördert, sind auch diese Erträge steuerbefreit.
Auch für die Umsatzsteuer ist die Trennung zwischen ideellem und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb maßgeblich. So unterliegen Erträge aus dem ideellen Bereich nicht der Umsatzsteuer. Bei Erträgen aus dem wirtschaftlichen Bereich, wird mit 7% bzw. 19 % besteuert.

Steuerliche Folgen für den Stifter bzw. Spender

Innerhalb von 24 Monaten nach dem Anfall einer Erbschaft oder dem Vollzug einer Schenkung kann eine durch diese Ereignisse angefallene Schenkung- oder Erbschaftsteuer rückwirkend erlöschen oder reduziert werden, wenn das ererbte bzw. geschenkte Vermögen ganz oder teilweise einer gemeinnützigen Stiftung zufließt.
Bezüglich einer einkommenssteuerlichen Betrachtung, ist zwischen Stiftung bzw. zu Stiftungskapital einerseits und einer Spende andererseits zu unterscheiden.
Spenden werden in der Regel unmittelbar zur Förderung des Stiftungszwecks verausgabt und der Spender kann bis zu 20% des Gesamtbetrages seiner Einkünfte als Sonderausgabe geltend machen. Beträge über diese Höchstgrenze hinaus, können in künftige Jahre vorgetragen werden.
Bringt der Stifter oder Zustifter Vermögen in den Kapitalstock einer Stiftung ein, kann er innerhalb von 10 Jahren bis zu 1 Million Euro (bei Ehegatten: Bis zu 2 Millionen €) als Sonderausgabe abziehen.

20. Wie lassen sich die steuerlichen Vorteile zusammenfassen?

Mit Stiftungen wird in der Regel Gutes getan. Dieses gesellschaftliche Engagement wird vom Gesetzgeber unter der Voraussetzung gefördert , dass die betreffende Stiftung als gemeinnützig anerkannt ist. Der Stiftungszweck muss demnach auf gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke gerichtet sein. Diese steuerrechtliche Förderung des Gesetzgebers gilt auch schon für relative kleine Spenden oder Zustiftungen.

  • Das zu übertragene Vermögen ist von der Schenkung- und Erbschaftsteuer befreit.
  • Die Erträge, die die Stiftung in Zukunft erzielt, sind grundsätzlich von allen Steuerarten befreit.
  • Im Hinblick auf die Einkommensteuer hat der Spender die Möglichkeit, bis zu 20 % seiner Gesamteinkünfte (Spendenhöchstgrenze)- steuermindernd anzusetzen.
  • Es können Zuwendungen (Zustiftungen) in das Grundstockvermögen von gemeinnützigen Stiftungen bis zu 1 Million Euro (bei Ehepaaren 2 Millionen Euro) steuermindernd als Sonderausgaben in der privaten Steuererklärung angesetzt und über einen Zeitraum von 10 Jahren frei verteilt werden.

Exkurs Immobilien:

Regelmäßig wird der Steuerspareffekt durch die Einbringung der eigenen (Wohn bzw. Miet-) Immobilie in die Stiftung erheblich gesteigert, und zwar selbst dann, wenn sich der Stifter die Mieterträge bzw. das kostenfreie Bewohnen der Immobilie bis zu seinem bzw. bis zum Tode seines Ehegatten vorbehält.

21. Kann ich meine Familie mit der Stiftung absichern?

Eine häufige, bei einer Stiftungsgründung gestellte Frage betrifft die künftige Absicherung des Stifters und seiner nächsten Angehörigen. Zunächst einmal kommt in Betracht, dass der Stifter zwar Vermögenssubstanz, also beispielsweise eine Immobilie in seine Stiftung einbringt sich aber für sich oder nahe Angehörige Erträge oder Nutzungen zu Versorgungszwecken vorbehält.
Daneben lässt das Gemeinnützigkeitsrecht zu, dass im Falle der Bedürftigkeit des Stifters und seiner nächsten Angehörigen bis zu einem Drittel der Erträge des Stiftungskapitals zu Versorgungszwecken eingesetzt werden können.
Unter Versorgung fallen in diesem Kontext Kosten für den Lebensunterhalt, die Kranken,- und Altenpflege, die Grabpflege sowie auch die Ehrung des Andenkens an den Stifter.

22. Kann der Stifter einen Teil des Ertrags seiner Stiftung für sich und seine Familie verwenden?

In der Tat schadet es der Gemeinnützigkeit einer Stiftung grundsätzlich nicht, wenn bis zu einem Drittel der Erträge der Stiftung für den angemessenen Unterhalt des Stifters oder seiner nächsten Angehörigen verwendet werden. Die Angemessenheit des Unterhalts muss im Einzelfall jedoch sorgfältig geprüft werden, um die Gemeinnützigkeit der Stiftung nicht zu gefährden.

23. Kann ich anstatt Geld auch Immobilien oder andere Wertgegenstände in meine Stiftung einbringen?

Grundsätzlich können in eine Stiftung auch bewertbare Vermögensgegenstände, wie Kunstwerke, Immobilien, Wertpapierdepots und Grundstücke eingebracht bzw. an diese übertragen werden.

24. Welche Zwecke kann meine Stiftung fördern, wie kann ich mich in meiner eigenen Stiftung engagieren? Muss ich das überhaupt?

Bei der Festlegung der Stiftungszwecke hat der Stifter grundsätzlich Gestaltungsfreiheit. Zu beachten ist jedoch, dass die vom Stifter gewählten Zwecke in den vom Gesetzgeber in der Abgabenordnung aufgestellten Katalog hineinfallen müssen. Tun sie das nicht, kann die Stiftung nicht als gemeinnützig anerkannt werden. Denkbare gemeinnützige (steuerrechtlich anerkannte) Bereiche sind beispielsweise die Förderung der Wissenschaft, der Bildung, der Kinder-und Jugendhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens, des Sports, der Entwicklungshilfe, der Altenpflege, der Kunst und Kultur, der Denkmalpflege oder des Naturschutzes.

Der Stifter kann sich aktiv als Vorstand seiner Stiftung einbringen und auf die Realisierung der Stiftungsziele hinwirken. Eine Verpflichtung des Stifters, sich aktiv in die Stiftungsarbeit einzubringen besteht jedoch nicht. Er kann die weitere Tätigkeit der Stiftung auch anderen, von ihm ausgesuchten Personen oder dem Stiftungstreuhänder überlassen und sich lediglich auf Kontroll- und Überwachungsaufgaben beschränken. Letztlich ist ja auch hierzu nicht verpflichtet, da die Stiftung ohnehin unter staatlicher Überwachung (Finanzamt bzw. Stiftungsbehörde) steht.

25. Welche Formalien sind zur Stiftungsgründung notwendig?

Der Stiftungsakt erfolgt durch das Stiftungsgeschäft, in dessen Rahmen der Stifter verbindlich erklärt, dass er einen bestimmten Teil seines Vermögens auf Dauer der Erfüllung eines oder mehrerer von ihm vorgegebenen Zwecken widmet. Diese Zwecke werden in der Satzung festgelegt und geregelt. Weiter enthält die Satzung unter anderem folgende Inhalte und Regelungen:

  • Name der Stiftung
  • Sitz und Zweck der Stiftung
  • Organe der Stiftung sowie deren Bildung, Aufgaben und Befugnisse
  • die Vermögensausstattung der Stiftung 
  • die Verwendung der Erträge des Stiftungsvermögens

Eine Stiftung kann sowohl unter Lebenden als auch in einer Verfügung von Todes wegen errichtet werden.
Bei der Stiftung von Todes wegen unterliegt das Stiftungsgeschäft den besonderen erbrechtlichen Formvorschriften. Aus diesem Grunde muss der Stifter entweder ein eigenhändiges Testament aber einen notariellen Erbvertrag bzw. ein notarielles Testament errichten.

26. Macht es Sinn, eine Stiftung erst im Todesfall zu errichten?

Wenn eine Stiftungsgründung zu Lebzeiten nicht infrage kommt, kann dieses Ziel auch durch entsprechende Anordnung im Testament des Stifters (die Stiftung wird entweder Erbe oder Vermächtnisnehmer) erreicht werden.

Die lebzeitige Stiftung hat allerdings den großen Vorteil, dass der Stifter sie im wahrsten Sinne des Wortes auch selbst „erlebt" und überprüfen kann, ob die von ihm gewählten Stiftungszwecke bzw. deren Umsetzung tatsächlich seinen bei Stiftungsgründung bestehenden Wünschen und Absichten entsprechen. Nicht selten nehmen Stifter in der Alltagspraxis einer Stiftung Korrekturen vor. Daneben entfällt natürlich die Einkommensteuerersparnis, die nur bei lebzeitigen Stiftungsgeschäften möglich ist.


Mehr Informationen unter: www.stiften.de

 

Quelle: Christian Lang, M.Sc., LL.M.; RA Michael Rudolf

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