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Individuelle Wohnform

Alternative Wohnform, eingebettet in gewachsene Infrastruktur

Was andere Träger erst noch aufbauen müssen, hat die GDA in Neustadt an der Weinstraße schon seit vielen Jahren: eine gewachsene und altersgerechte Infrastruktur für Menschen, denen ein eigenständiges Leben wichtig ist. Von diesem Standortvorteil profitieren zukünftig auch die Bewohner des angrenzend geplanten GDA Quartier Weinstraße mit 22 barrierefreien Häusern. Individuell wohnen, gemeinschaftlich leben.

Fröhliches Paar - GDA Quartier
© GDA

Individuell wohnen, gemeinschaftlich leben

Das neue Quartier spricht ältere Menschen an, die selbstständig leben und das Wohnen im eigenen Haus dem Wohnen auf der Etage vorziehen. Möglich wird das in den einzeln stehenden Häusern mit Garage und einem kleinen Garten, die eingebettet sind in einer großzügigen Grünanlage.

Ein Zusammenschluss der künftigen Bewohner, aber auch – soweit gewünscht – von Interessenten soll das Zusammenleben im GDA Quartier mitgestalten und den gemeinschaftlichen Part auf Gegenseitigkeit übernehmen. „Dieser Zusammenschluss legt", so die GDA-Geschäftsführer Dr. Holger Horrmann und Georg Nicolay, „gemeinsame Werte für das Zusammenleben fest und baut Brücken, damit sich Engagement entfalten kann". Die Quartiersbewohner verwalten beispielsweise ihre Gemeinschaftsräume selbst, gestalten kulturelle Angebote oder Bildungsveranstaltungen und sorgen für gegenseitige (nachbarschaftliche) Unterstützung.

Mietvertrag oder Wohnrecht als Alternativen

Leben im GDA Quartier Weinstraße ist auf Miet- oder Wohnrechtsbasis möglich. Beiden Vertragsarten ist jeweils ein Service-Vertrag angeschlossen, der zum Beispiel die 24-Stunden-Notrufbereitschaft oder die Erstversorgung bei Notfällen regelt. Die GDA sieht sich in der Rolle des Bauherren und Begleiters. Sie unterstützt den Quartier Verein in seinen Aktivitäten, hält Räumlichkeiten vor, vermittelt externe Dienstleistungen oder bietet eigene Dienstleistungen an. Sie hält die Flächen und Gebäude instand und verwaltet die Leistungen im Quartier.

Infrastruktur wahlweise nutzen

Für Wohnstiftsbewohner auf Grundlage ihres Vertrags jederzeit, für Quartiersbewohner wahlweise und entgeltlich nutzbar: zum Beispiel das hauseigene Schwimmbad oder die Kultur- und Veranstaltungsangebote. Ob Ambulanter Pflegedienst, Pflegehaus, teilstationäre Tagespflege und Hotel/Pflegehotel: Auch wenn die neuen Bewohner des Quartiers vielleicht jetzt noch nicht an Pflegeunterstützung denken; Es ist gut zu wissen, dass sie da ist, wenn sie gebraucht wird. Eines zeichnet sich in jedem Fall schon jetzt ab, nämlich ein lebendiges Miteinander aller Wohnformen am GDA-Standort Neustadt.

Es baut sich auf...

Ein Pilotprojekt hat es oft schwerer, als die ihm nachfolgenden Projekte. Ähnliches erlebt das GDA Quartier Weinstraße am Standort Neustadt. Im Herbst 2015 wird die GDA hier mit ersten Bauarbeiten beginnen, nachdem einige, oft unerwartete Hürden genommen waren. Das GDA Quartier ist ein innerstädtisches Bauprojekt, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Dadurch leistet die GDA viel Pionier- und Entwicklungsarbeit, die zuvor noch kein anderes Unternehmen angepackt hat. Und bewältigt immer wieder unvorhergesehene Ereignisse.

„Wir hätten das erste Quartier natürlich auch auf einem Grundstück außerhalb von Neustadt bauen können. Manches wäre dann einfacher gewesen. Doch dort hätte genau das gefehlt, was das GDA Quartier Weinstraße so einzigartig macht: Die in den letzten vier Jahrzehnten gewachsene, alternsgerechte Infrastruktur rund um das Wohnstift für Menschen, denen ein eigenständiges Leben wichtig ist", erläutert Geschäftsführer Georg Nicolay die Entscheidung für den Standort. Auf der so genannten grünen Wiese hätte eine solche Infrastruktur mit erheblichen finanziellen Mitteln quasi aus dem Boden gestampft werden müssen. "So etwas ist eigentlich kaum finanzierbar", ist sich Georg Nicolay sicher mit Blick auf Räumlichkeiten wie zum Beispiel Restaurant und Café, den modernen Festsaal, Internet-Café, die kleine „Ladenstraße" mit Kiosk, Bankfiliale und Friseur – oder auch den parkähnlichen Garten mit altem Baumbestand.

Ausblick auf 2016

Für die Interessenten des Quartiers, die Bewohner des Wohnstifts und Nachbarn der GDA finden in den nächsten Wochen und Monaten verschiedene Veranstaltungen statt. Sie informieren über Themen wie zum Beispiel das Quartiers-Leben, die Möglichkeiten des Wohnrechts, die ökologische Bauweise der Häuser, das nachhaltige Energiekonzept oder auch die geplanten häuslichen Assistenzsysteme (AAL). Die nächste Informationsveranstaltung findet am Freitag, 2. Oktober 2015, um 15 Uhr, im Festsaal des Wohnstifts statt. Fertiggestellt werden die 22 Quartierhäuser voraussichtlich Ende 2016. Ein weiterer Bauabschnitt mit zusätzlich 20 Häusern ist bereits in Planung.

 

Mehr Informationen zum GDA Quartier.

Mehr Informationen zum GDA Wohnrecht.

 

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